Panne beim Start

Start von Bezos-Rakete schlägt fehl – aber keine Menschen an Bord

Dieses von Blue Origin zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine Kapsel mit wissenschaftlichen Experimenten nach einem missglückten Start.

Dieses von Blue Origin zur Verfügung gestellte Bild zeigt eine Kapsel mit wissenschaftlichen Experimenten nach einem missglückten Start.

Cape Canaveral. Das Raumfahrtunternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat am Montag erstmals den Fehlstart einer Rakete hinnehmen müssen. An Bord befanden sich keine Menschen, sondern lediglich wissenschaftliche Experimente. Die Rakete des Raumfahrtunternehmens Blue Origin geriet eine Minute nach dem Start über dem Westen von Texas vom Kurs ab.

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Das Startabbruchsystem der Kapsel setzte umgehend ein und koppelte diese von der Rakete ab. Das System habe wie vorgesehen funktioniert, hieß es. Wenige Minuten später segelte die Kapsel an einem Fallschirm in einer abgelegenen Wüstenregion zu Boden.

Als die Kapsel von der Rakete katapultiert wurde, brach der Startkommentar von Blue Origin ab. Später wurde mitgeteilt, es habe offenbar eine Anomalie gegeben. „Das war nicht geplant.“ Der Fehler geschah, als die Rakete mit rund 1100 Kilometern pro Stunde in einer Höhe von etwa 8500 Metern flog. Anschließend gab es keine Bilder von der Rakete, sondern lediglich von der Kapsel. Normalerweise landet die Rakete in der Wüste und wird für weitere Flüge wiederverwendet. Das geschah dieses Mal ganz offensichtlich nicht.

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Es war der 23. Flug im Rahmen des Programms New Shepard, benannt nach dem ersten Amerikaner im All, dem Astronauten Alan Shepard. Dieselbe Art Rakete und Kapsel wurden auch für zehnminütige Flüge mit zahlenden Passagieren an den Rand des Alls genutzt, zuletzt im August. Für diese Rakete war es der neunte Flug.

RND/AP

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