Entspannungsübungen für zu Hause: So kommen Kinder gelassener durch die Corona-Krise

Zusammen gelassener durch den Corona-Alltag: Mit kinderfreundlichen Yogaübungen hat auch der Nachwuchs Spaß.

Zusammen gelassener durch den Corona-Alltag: Mit kinderfreundlichen Yogaübungen hat auch der Nachwuchs Spaß.

Hannover. Die mit dem Ausbruch des Coronavirus getroffenen Maßnahmen schlagen auch vielen Kindern aufs Gemüt. Viele Jungen und Mädchen werden unruhig, haben Schlafprobleme und reagieren gereizt oder wütend. Dann ist es an der Zeit für einen Ausgleich – beispielsweise durch Entspannung. Yoga- und Meditationsübungen versprechen nicht nur einen guten Ausgleich, sondern können auch dazu beitragen, dass Kinder zufriedener und mit mehr Geduld durch diese schwierige Zeit kommen.

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Einfache Entspannungsübungen für Kinder: Yoga für zu Hause

Bei Kindern ist es wichtig, sie mit möglichst bunten Yogaübungen abzuholen. Eine geeignete Startübung hat das Yogastudio “Kiana Yoga” in Siegen auf Youtube parat: Dabei setzen sich Eltern zusammen mit ihrem Kind im Schneidersitz hin, sodass sich die Fußflächen treffen. Dann fängt die Mutter oder der Vater damit an, eine Geschichte aus einem imaginären Buch zu erzählen. Um das Buch zu öffnen, werden die Füße auseinandergeklappt. Anschließend beugen sich Erwachsene und Kinder nach vorne, um aus dem imaginären Buch zu lesen.

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Nach Belieben können viele verschiedene Elemente eingebaut werden: Das Buch kann etwa magisch sein und flattern, indem man mit den angewinkelten Beinen wippt. Außerdem können Eltern und Kinder die Geschichte zum Leben erwecken – und mit verschiedenen Haltungen den Sonnenaufgang, blühende Blumen oder zischende Schlangen simulieren. Die gesamte Anleitung im Video:

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Yoga mit viel Bewegung: Der “Sonnengruß” und die “Kobra” mit Kindern

Wer nach aktiveren Entspannungsübungen sucht, kann Yoga mit Bewegung verbinden. Zum Aufwärmen können Kinder den Hampelmann machen, über die Yogamatte hüpfen oder die Hüfte im Stand auf einem Bein kreisen, wie das Yogastudio “Black Label Yoga” in Gladbeck in einem Youtube-Video zeigt. Dann kann es mit der ersten Übung losgehen: Beim “Sonnengruß” werden die Arme im geraden Stand weit nach oben gestreckt und für einen Moment so gehalten. Das Gesicht zeigt dabei gen Himmel oder Decke. Anschließend den Oberkörper nach unten fallen lassen. Die Arme hängen wie ein nasser Sack.

Dann aus dem Rücken eine “Tischplatte” machen, sodass man ein Glas darauf abstellen könnte. Von dort die Hände und Zehenspitzen zur Matte bringen, die Arme und Beine strecken, während der Po in die Höhe zeigt. Nach einigen Atemzügen in die hohe Liegestützposition gehen und immer tiefer sinken, bis der Bauch schließlich auf der Matte liegt. Dann den Oberkörper, die Arme und die Beine leicht heben (Arme Richtung Füße strecken). Dann ist auch schon die nächste Yogahaltung erreicht: die “Kobra”.

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Meditation für Jung und Alt: Achtsamkeitsübungen mit Anleitung in App

Einen Ausgleich für Erwachsene und Kinder versprechen auch Meditationsapps: In Form von kleinen täglichen Sitzungen gibt es Anleitungen für Atem- und Entspannungsübungen. Die App “Headspace” ist mit über 10 Millionen Downloads über den Google Play Store für Android-Smartphones eine der bekanntesten Meditationsapps. Mit Übungen zum Umgang mit Stress, Ängsten und Schlafproblemen lernen auch Einsteiger die Grundlagen der Achtsamkeit kennen. Der zehnteilige Grundkurs ist kostenlos erhältlich. Um alle anderen Meditationen freizuschalten, kostet die App jährlich knapp 60 Euro oder 12,99 Euro monatlich.

Auch die App “7Mind” hat viele Meditationskurse zu verschiedenen Themen parat. Die täglichen Meditationen sind mit sieben Minuten recht kurz, dafür aber gut für Kinder zum Einstieg geeignet. Der Grundlagenkurs ist kostenlos, danach kostet die App 59,99 Euro im Jahr oder 8,99 Euro monatlich. Mit der “Achtsamkeit App" sollen Erwachsene und Kinder lernen, sich selbst besser wahrzunehmen. Die App kostet ebenfalls 59,99 Euro im Jahr für über 200 Kurse. Einziger Nachteil: Nicht alle Kurse sind auf Deutsch. Daher sollten die Eltern bei manchen Kursen Englischkentnisse mitbringen, um ihren Kindern die Übungen zu erklären.


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