Zur Energieversorgung

Ministerpräsident Weil: Gasfracking in Deutschland wird keinen Beitrag leisten können

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen (Archivbild).

Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat seine Ablehnung gegen das umstrittene Gasfracking bekräftigt. Mit Blick auf die Frage, wie in Deutschland möglichst schnell Energie verfügbar sein kann, sagte Weil am Mittwoch in Hannover: „Dazu wird Fracking schlichtweg keinen Beitrag leisten können.“ Solche Projekte seien im besten Fall in drei bis fünf Jahren gängig zu machen. Weil zeigte sich überzeugt, dass in diesem Zeitraum die Energiekrise bereits lange überwunden sei.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte in der „Süddeutschen Zeitung“ vor wenigen Tagen – mit Blick auf die Energieknappheit infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine – die Frage der Nutzung heimischer Gasreserven aufgeworfen.

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„Fracking von gestern will keiner. Aber es ist sinnvoll zu prüfen, ob es neue und umweltverträgliche Methoden gibt“, sagte der CSU-Chef. „Vor allem in Niedersachsen gibt es nach Ansicht von Experten große Erdgasfelder“, fügte er hinzu.

Weil sagte, wenn Söder glaube, die aktuellen Probleme Bayerns damit lösen zu können, „hat er sich leider geschnitten.“

RND/dpa

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