Pilotprojekt: Tesla öffnet Supercharger-Ladestationen für andere E-Autos

Bis jetzt exklusiv für Teslafahrerinnen und -fahrer – demnächst wie im Pilotprojekt in den Niederlanden – offen für andere Stromer? Ein Tesla-Supercharger an einem Hotel in Eindhoven (Niederlande).

Bis jetzt exklusiv für Teslafahrerinnen und -fahrer – demnächst wie im Pilotprojekt in den Niederlanden – offen für andere Stromer? Ein Tesla-Supercharger an einem Hotel in Eindhoven (Niederlande).

Wer ein Elektrofahrzeug hat, kann künftig während eines Pilotprojekts auch die Supercharger-Ladestationen von Tesla nutzen. Das bestätigte das US-Unternehmen. Laut Tesla gilt das allerdings „nur für Fahrzeuge mit CCS-Ladeanschluss (…) Wenn eine Supercharger-Ladesäule zwei Kabel aufweist, können Fahrzeuge, die nicht von Tesla stammen, nur mit dem CCS-Ladestecker aufladen. Falls der Stecker nicht in Ihr Fahrzeug passt, melden Sie dies bitte dem Tesla-Support“, heißt es weiter.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Über CCS-Anschlüsse verfügen die weitaus meisten Elektrofahrzeuge jüngeren Datums. Allerdings, so das Portal „Nextmove“, gebe es doch einige Einschränkungen. Denn Tesla weise darauf hin, dass „bestimmte Supercharger-Anordnungen“ für einige Fahrzeuge möglicherweise nicht geeignet seien. Das bezieht sich vor allem auf die Länge der Ladekabel – in einigen Fällen jedoch auch auf nicht passende Stecker.

Beschränkt ist das Angebot derzeit noch auf zehn Standorte in den Niederlanden. In das Pilotprojekt geht Tesla mit zwei Preiskonzepten für Fremdfahrzeuge. Für Spontanlader liegt der Preis zwischen 57 und 62 Cent/kWh. Wählt man die Abo-Funktion für 12,99 Euro im Monat, kann man an den zehn Standorten zum selben Tarif aufladen wie mit einem Tesla. In den Niederlanden sind das derzeit 24 bis 26 Cent/kWh, das ist deutlich günstiger als in Deutschland mit 40 Cent/kWh. Das Abo ist monatlich kündbar, lässt sich also etwa gut für Urlaubsfahrten buchen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Fahrzeuge mit 800 Volt Ladevolumen wie etwa der Hyundai Ioniq 5, einige Audi-Modelle und der Porsche Taycan können an den Supercharger-Säulen allerdings bisher nur mit halber Kraft tanken.

Ob und wann das Pilotprojekt auf andere EU-Länder und damit Deutschland ausgedehnt wird, ist noch offen.

Mehr aus Wirtschaft

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen