Hannover 96

Im Podcast: Philipp Tschauner spricht über die Liebe zu Hannover und Kritik an RB Leipzig

Nummer eins an beiden Händen: Der damalige 96-Torwart Philipp Tschauner jubelt nach dem 2:0 gegen den Hamburger SV mit Innenverteidiger Salif Sané. Hannover blieb für zwei Nächte auf Platz eins der Bundesliga.

Nummer eins an beiden Händen: Der damalige 96-Torwart Philipp Tschauner jubelt nach dem 2:0 gegen den Hamburger SV mit Innenverteidiger Salif Sané. Hannover blieb für zwei Nächte auf Platz eins der Bundesliga.

Hannover. Wenn man 1,96 Meter groß ist, ist der Lebensweg im Fußball eigentlich schon vorgezeichnet: Torwart, na klar, und dann zu 96. So ging’s auch dem früheren Kapitän Philipp Tschauner, der mit Hannover 2017 in die Bundesliga aufstieg, die Klasse hielt und für zwei Nächte sogar Tabellenführer im Oberhaus war nach einem tollen 2:0 gegen den HSV. In der neuen Folge unseres 96-Podcasts „Telefon Kopenhagen“ sprechen wir darüber – und über einiges mehr.

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Mit 36 Jahren ging Tschauner im Sommer in die Fußballerrente. Zeit, den Blick zurückzuwerfen. Am allerliebsten nach Hannover, rund um die Zeit des Aufstieges. „Das war die bedeutendste, engste Mannschaft, die ich in meiner ganzen Karriere hatte. Ohne Wenn und Aber! Das schönste. Irgendwann in 15, 20 Jahren machen wir ganz sicher eine Reunion!“ Dann vielleicht auf Mallorca – über die Aufstiegsfeier dort verrät er auch etwas: „Ich werde nie vergessen, wie wir da mit 18 Mann mit Felipe, Salif Sané, Miiko Albornoz im Bierkönig standen, rappelvoll, bei Musik, die die Jungs noch nie gehört haben. Da hat sich das Gefühl, das wir in der Mannschaft hatten, bestätigt. Jeder hatte Bock, mit seinen Jungs da zu sein.“

Tschauner wäre gern länger in Hannover geblieben, doch 96 sortierte ihn aus. Nach einer Ingolstadt-Leihe landete er im Sommer 2019 bei RB Leipzig. Als dritter Torwart ohne Einsatzzeit, dafür als Persönlichkeit in der Kabine. Auch beim DFB-Pokalsieg im Mai stand er nicht im Kader, „aber ich habe unten auf der Bank gesessen, alles miterlebt, beim Elfmeterschießen Arm in Arm gestanden. Ich fühle mich sehr als Pokalsieger.“ Der Koffeinfan hat aber auch Verständnis für Kritik am Konstrukt RB Leipzig. „Man kann sauer sein auf diesen Verein. Natürlich ist der finanzielle Rahmen einfacher zu bekommen. Aber man kann nicht sauer darauf sein, was hier in kurzer Zeit entstanden ist. Man muss den Hut ziehen, dass über Jahre hinweg immer gute Arbeit geleistet wurde.“

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DFB-Pokalsieger: Philipp Tschauner (rechts) mit RB Leipzig nach dem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg.

DFB-Pokalsieger: Philipp Tschauner (rechts) mit RB Leipzig nach dem Finalsieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg.

Jetzt ist Tschauner Torwarttrainer im Nachwuchs bei RB und weiß: Es wird immer früher immer professioneller. „Neulich haben wir über einen Corny-Riegel geredet, ob da nicht zu viel Zucker drin ist, wenn die Spieler das vor dem Spiel essen. Aber ich finde, dass man vieles nicht zu früh ernst nehmen darf.“

So hören Sie den Podcast

Hannover 96 hat viele be­son­de­re Fußballmomente erlebt – vom Europawunder in Sevilla bis zum Aufstieg in Sandhausen. Wir lassen die historischen Au­gen­bli­cke in Audioform aufleben. In unserem unserem Fußball-Podcast „Telefon Ko­pen­ha­gen“ spricht Sport­re­dak­teur Jo­nas Szemkus mit Helden von damals und Stars von heute über ihr emotionalstes Spiel für 96. Neue Folgen gibt es montags – hören können Sie die bequem, wann und wo es Ihnen passt. Das gilt für neue Folgen mit Tschauner, Steven Cherundolo und Timo Hübers genauso wie für vorherige mit Niclas Füllkrug und Co. „Telefon Kopenhagen“ finden Sie überall dort, wo es Podcasts gibt – zum Beispiel bei Spotify, Apple Podcasts und Deezer. Wir sagen: Viel Spaß beim Anhören.

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