Play-off-Viertelfinale

Hannover Scorpions siegen im Schlussspurt, die Indians verlieren in Weiden

Das war erst der Anfang: Die Scorpions bejubeln den Anschlusstreffer von Thomas Reichel zum zwischenzeitlichen 1:2 gegen Rosenheim. Es folgte eine Aufholjagd mit fünf weiteren Toren.

Das war erst der Anfang: Die Scorpions bejubeln den Anschlusstreffer von Thomas Reichel zum zwischenzeitlichen 1:2 gegen Rosenheim. Es folgte eine Aufholjagd mit fünf weiteren Toren.

Mellendorf. Die Hannover Scorpions haben in den Play-offs der Eishockey-Oberliga wieder die Führung in ihrer Viertelfinalserie gegen die Starbulls Rosenheim übernommen und liegen nun mit 2:1 in Front. Die Mellendorfer gewannen vor 912 Zuschauer dank einer Energieleistung im dritten Drittel mit 6:2 (0:0, 1:2, 5:0) und können am Freitag mit einem Sieg in Rosenheim ins Halbfinale einziehen.

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Beide Mannschaften agierten zunächst vorsichtig, doch nach sieben Minuten erzeugten die Rosenheimer erstmals Druck und setzten sich in der Abwehrzone der Scorpions fest. Einen Nachschuss schien Curtis Leinweber mit der Rückhand ins Netz zu schlenzen, er traf aber nur das Außennetz.

Scorpions haben Glück im Unglück

Ins Mitteldrittel starteten die Oberbayern weitaus besser als die Scorpions. Einen Schuss von Florian Krumpe fälschte Leinweber gekonnt ins Netz ab (22.). Das Führungstor entwickelte sich für die Mellendorfer Hausherren zum Wirkungstreffer: Die Starbulls waren nun klar überlegen, hätten höher als nur 2:0 führen können. Den zweiten Treffer hatte Alexander Höller (25.) besorgt, der die Scheibe aus spitzem Winkel ins Tor schlenzte.

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Kurz danach gerieten die Scorpions während eines Rosenheimer Powerplays mächtig unter Druck – überstanden dies aber unbeschadet, was ihnen Rückenwind brachte. Thomas Reichel (31.) stocherte die Scheibe vorbei an Starbulls-Keeper Andreas Mechel zum 1:2-Anschlusstreffer. In der Folge drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, lebten aber auch bei einem Konter von Höller gefährlich (35.). In der 39. Minute jubelte Rosenheims Maximilian Hofbauer schon über das vermeintliche 1:3, sein Tor wurde wegen hohen Stocks jedoch aberkannt.

Fünf Tore im furiosen Schlussdrittel

Im Schlussdrittel drehte die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss aber auf und wendete das Blatt. Zunächst staubte Andy Reiss zum 2:2 ab (42.). Nur zwei Minuten später überwand Christoph Koziol mit einem Bauerntrick den Starbulls-Keeper zum 3:2. Die Scorpions, nun wie entfesselt, erhöhten in der 44. Minute per Doppelschlag binnen 20 Sekunden auf 5:2 durch Patrick Klöpper und Nijenhuis. Reichel (52.) gelang der 6:2-Endstand.

Tore: 0:1 (21:57) Leinweber (Krumpe, Slezak), 0:2 (24:06) Höller (Draxlberger, Edfelder), 1:2 (30:10) Reichel (Nijenhuis), 2:2 (41:36) Reiss (Nijenhuis, Trabucco bei 4-4), 3:2 (43:40) Koziol (Heinrich), 4:2 (46:06) Klöpper (Just, Heinrich), 5:2 (46:40) Nijenhuis (Hammond), 6:2 (51:50) Reichel (Nijenhuis, Hammond)

Indians mit vielen Verletzten und ohne Chance

Die Hannover Indians haben derweil das dritte Spiel ihrer Viertelfinalserie mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1) bei den Blue Devils Weiden verloren. Damit führen sie im Gesamtstand der Serie noch 2:1 und können am Freitag (20 Uhr) am Pferdeturm den Halbfinaleinzug klarmachen.

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Im Vergleich zur Partie am Sonntag hatten die Indians einen Verteidiger mehr im Kader: Andrej Strakhov kehrte zurück, Tobias Möller fehlte aber weiterhin. Bei Maximilian Pohl gibt es von ECH-Seite, wie üblich in den Play-offs, keinen Verletztenstatus. Pohl verfolgte die Begegnung am Sonntag jedoch an Krücken, seine in Deggendorf erlittene Knieblessur dürfte für ihn das Saisonende bedeuten. Im Angriff fehlte Mike Mieszkowski, nach einem Bandencheck vom Sonntag, und Thomas Pape.

Bei den Blue Devils dagegen wieder dabei war Edgars Homjakovs. Der lettische Topstürmer, in der Achtelfinal-Serie gegen Erfurt mit sieben Toren in fünf Partien Weidens überragender Stürmer, feierte gegen die Indians sein Comeback mit dem 1:0 in der 17. Minute. Es war für Weiden die erste Führung überhaupt in der Viertelfinalserie. Dennis Thielsch (20.) erhöhte. Im Mitteldrittel gelang Tomas Rubes (30.) in Unterzahl das 3:0. Strakhov (41.) verkürzte auf 1:3, Mark Heatley traf zum 4:1-Endstand (55.).

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