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Interview

„Hätte gern mehr gespielt“: 96-Verteidiger Luka Krajnc will Stammspieler werden

Zeigt sich im Training: Luka Krajnc.

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Hannover. Luka Krajnc konnte am Mittwoch nicht trainieren. Er hat Schmerzen in der Wade. Der Innenverteidiger kann aber in Hamburg spielen. Ein Interview mit dem 27-Jährigen.

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Luka Krajnc, sind Sie zufrieden mit Ihrem ersten 96-Jahr?

Ja und nein. Ich bin zufrieden, dass wir den Klassenerhalt gesichert haben. Aber ich hätte gern mehr gespielt. Aber manchmal muss man auf seine Chance warten.

Woran lag’s?

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Schwer zu sagen. Wir haben auch mit mir gewonnen, und ich war trotzdem im nächsten Spiel raus.

Haben Sie mit den Trainern darüber geredet?

Wir haben viel gesprochen.

Hoffen Sie nun auf die nächste Saison, um Stammspieler zu werden unter dem neuen Trainer?

Die Hoffnung hatte ich schon in dieser Saison. Ich habe in meinem ersten Jahr in Deutschland in Düsseldorf alle Spiele gemacht und war darüber sehr glücklich. Am Ende kommt es dabei, ob ich spiele, sowieso in erster Linie auf mich an und dann erst auf den Trainer.

Ihr 96-Vertrag läuft noch zwei Jahre. So lange werden Sie nicht warten wollen?

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Nein, wir werden sehen, wie es in der nächsten Saison wird.

Haben Sie den neuen Trainer Leitl gegoogelt?

Nein, gegoogelt habe ich nicht. Natürlich bekommt man mit, was so geschrieben wird. Aber unabhängig davon, wer der Trainer ist, geht es für mich als Spieler darum, hart zu arbeiten und eine gute Performance zu bringen.

Was sind Ihre Stärken?

Der Kopfball, mein linker Fuß und mit Mitspielern zu reden. Aber einzeln, wenn mir was auffällt, spreche ich das an. Das ist wichtig, weil jeder Spieler anders ist.

Wie erklären Sie sich die schlechte 96-Saison?

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Es ist immer schwer, wenn man den Trainer wechselt. Ich weiß auch nicht wie das Trainingslager und die Vorbereitung war, ich bin erst nach dem fünften Spiel gekommen. Es wäre auf jeden Fall besser gewesen, wenn wir früher den Abstieg verhindert hätten.

Hat sich Trainer Dabrowski verändert, seitdem klar ist, dass er gehen muss?

Nein, er ist immer professionell, auch beim letzten Spiel gegen Karlsruhe. Er hat mit uns noch nicht geredet, vielleicht macht er das nächste Woche.

Sie sind Slowene, haben neun Jahre in Italien gespielt. Ist das Ihr Lieblingsland?

Ich habe da auch in verschiedenen Regionen gespielt. Es war immer schön, der Lifestyle, das Essen, die Leute. Nach der Karriere werde ich sicher wieder nach Italien gehen. Mein erster Verein war Maribor in Slowenien. Mein Traum ist, da auch mein letztes Jahr zu spielen.

Sie haben auch für Slowenien gespielt. Gibt’s noch Kontakte zum Trainer?

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Ja, klar. Wenn ich Stammspieler bin, werde ich auch wieder berufen. Der Trainer ruft immer an und fragt, wie es geht. Die Tür ist offen, aber auch für alle anderen.

Ihr Sohn Vasja ist zehn Monate alt. Leiden Sie an schlaflosen Nächten?

Weniger schlafen ist für mich besser. Wenn ich zu viel schlafe, bin ich immer müde. Windeln wechseln kann ich blind.

Was machen Sie im Urlaub?

Wir fahren erst nach Kroatien und schauen uns dann in Paris in Roland Garros das Halbfinale an. Meine Frau Tjasa hat früher professionell Tennis gespielt.

Wenn sie Trainer wären, was würden Sie ändern?

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Luka Krajnc aufstellen (lacht). Aber ich bin kein Trainer und will es auch nach der Karriere nicht werden.

Was wollen Sie machen?

Ich habe Immobilien in Slowenien, um die ich mich kümmern werde.

Was wünschen Sie sich für die nächste Saison?

Dass ich immer spiele, dass wir um die oberen Plätze mitspielen, dass das Stadion voll ist – und dass die Saison ruhiger wird, das wäre gut für alle.

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