Qualifikation

Der Grasdorfer Gilde-Hallencup: Rückkehrer, Debütanten – und eine Fahrkarte zum Masters

Das wollen die Gastgeber vermeiden: Hier schluckt die Germania aus Grasdorf bei ihrem bisher letzten Hallenturnier einen Gegentreffer.

Das wollen die Gastgeber vermeiden: Hier schluckt die Germania aus Grasdorf bei ihrem bisher letzten Hallenturnier einen Gegentreffer.

Laatzen. Eine Neuheit ist der Gilde-Hallencup sicherlich nicht, es gab ihn vor der Corona-Pandemie bereits in zigfacher Ausführung. Doch für den ein oder anderen wird das traditionsreiche Hallenturnier des SV Germania Grasdorf am Sonntag, 15. Januar, trotzdem zur Premiere. Allen voran für Nils Förster: Er, der im November als Nachfolger von Jan Hentze vorgestellt worden ist, wird als Trainer der Gastgeber erstmals in Erscheinung treten. Im Vorfeld Druck aufzubauen, darauf verzichtet Jürgen Engelhard, einer seiner Mitstreiter aus dem Staff, jedoch: "Das Halbfinale wäre schick. Wir gehen aber mit voller Bescheidenheit an die Sache ran", sagt der Teammanager des Kreisligisten. "Das Turnier in Gesamtheit ist am wichtigsten. Endlich wieder...", schiebt Engelhard erleichtert nach.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Im September habe man sich erstmals wieder mit der Ausrichtung eines Hallenturniers beschäftigt. Ganz wichtig: „Wir haben im Vorfeld mit der Mannschaft gesprochen: ,Wenn ihr das Turnier wollt, dann müsst ihr auch intensiv mitmachen.’ Die Jungs haben ihr Wort gegeben – und sie halten Wort“, freut sich Engelhard. „Darauf sind wir stolz. Die Mannschaft bringt sich voll ein.“ Leider mitnichten eine Selbstverständlichkeit, wie auch Grasdorfs Teammanager weiß.

Gilde-Hallencup von Germania Grasdorf: klein, fein, bunt

Ungleich erfreulicher ist, "dass wir das Teilnehmerfeld relativ schnell zusammenbekommen haben. Mittlerweile stehen sogar zwei, drei Teams auf der Warteliste", verrät Engelhard. Es ist ein kleines, aber feines und vor allem buntes Feld: Da sind zuvorderst die beiden Favoriten aus der Bezirksliga: der TuS Davenstedt und die TSV Burgdorf. Sollten diese beiden Mannschaften ihrer Rolle gerecht werden und ins Finale einziehen, hätten die Burgdorfer das Ticket zum Neue Presse Masters supported by Trend ID übrigens schon vor dem Anpfiff sicher, da der TuS als einer der fünf bisherigen Masters-Sieger bereits vorab eine Wildcard erhalten hat.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Diesem Duo ein Bein stellen wollen nicht nur die Gastgeber, sondern auch der SV Resse, Fortuna Sachsenross, der Polizei-SV Hannover sowie SV Nienhagen, die sportlich allesamt in der Kreisliga beheimatet sind. „Da ist Musik drin“, sagt Engelhard und meint: Diese Teams dürften sich auf Augenhöhe bewegen, was Spannung für das Geschehen in den beiden Vierergruppen verspricht.

„Legende“ Rovcanin spielt jetzt gegen die Germania

Der SV Nienhagen ist eine gesonderte Erwähnung wert, reist diese Mannschaft doch aus dem Kreis Celle an. Der Kontakt ist über den früheren Grasdorfer Tibor Kohlheb zustande gekommen. Doch nicht nur das: „Auch mein Patensohn und sein Bruder spielen dort“, sagt Engelhard, der daher recht gut im Bilde ist: „Das ist eine gute Truppe. Und die bringt auch ein paar Zuschauer mit.“ Apropos: Der Eintritt zur Halle der Albert-Einstein-Schule ist frei, ab 10 Uhr rollt in der Vorrunde der Ball.

Und dann sind da noch die Allstars der SG Blaues Wunder. „Das sind im Prinzip die Altherren der SG Kleefeld/Blaues Wunder/Linden. Wir haben ihnen aber die Möglichkeit eröffnet, sich zu verstärken“, erläutert Grasdorfs Teammanager. Und mit zum Team der SG gehört Sanel Rovcanin, „der ist bei uns ja eine Legende“. Er langjährige Spieler der Germania habe sich sofort gemeldet, als klar war, dass der Gilde-Hallencup wieder stattfindet. In der Relegation beim unrühmlichen 1:5 gegen Frielingen im Mai musste der Routinier verletzt passen, „er hat also kein richtiges Abschiedsspiel bei uns bekommen“, sagt Engelhard. „Jetzt will Sanel unbedingt hier spielen.“

Lesen Sie auch

Für Rovcanin ist der Grasdorfer Gilde-Hallencup alles andere als Premiere, lediglich die Mannschaft ist eine neue. Anders verhält es sich da bei Kai Eggert. Laatzens Bürgermeister wird gegen 15 Uhr erstmals die Siegerehrung vornehmen – und einer Mannschaft auch zur Teilnahme am Neue Presse Masters beglückwünschen können...

Mehr aus Sport regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen