Überblick

Ein starkes Dutzend: Diese Mannschaften haben sich fürs Neue Presse Masters qualifiziert

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ist als einer der fünf bisherigen Masters-Sieger für das Event in Vinnhorst gesetzt.

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ist als einer der fünf bisherigen Masters-Sieger für das Event in Vinnhorst gesetzt.

Hannover. Darauf hat die Fußballszene ganz offensichtlich gewartet: Endlich rollt der Ball auch in den Hallen der Region wieder. Nach zwei Winterpausen ohne gibt es wieder Budenzauber. Die Tribünen waren in der Qualifikation bestens gefüllt – und der Ehrgeiz der Kicker war groß, auch beim Höhepunkt der Hallensaison mit dabei zu sein. Der steht am Sonnabend, 28. Januar, auf dem Programm und trägt den Namen „Radio 21 präsentiert: Neue Presse Masters supported by Trend ID“.

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Und wer kämpft bei der Premiere im modernen Sportzentrum des TuS Vinnhorst um Hannovers Hallenkrone? Nach fünf Qualifikationsturnieren stehen der Teilnehmerfeld des großen Finales fest. Wie immer sind zwölf Mannschaften am Start. Die fünf bisherigen Masters-Sieger waren in diesem Jahr aufgrund der geringen Zahl an Turnieren und wegen anderer Unwägbarkeiten ausnahmsweise von vornherein gesetzt, sieben weitere Teams mussten ihre Fahrkarte erst noch lösen...

TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

Offensichtlich in guter Hallenform: Der bereits fürs Masters qualifizierte TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hat sein eigenes Turnier gewonnen.

Offensichtlich in guter Hallenform: Der bereits fürs Masters qualifizierte TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hat sein eigenes Turnier gewonnen.

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Die "Krähen" wissen, wie Masters geht: 2016 holten sie sich bei der Premiere des Events sensationell den Pokal, bezwangen im Endspiel den Regionalligisten TSV Havelse im Neunmeterschießen – und das, obwohl der Gegner Spieler wie Keeper Alexander Meyer oder Stürmer Deniz Undav in seinen Reihen hatte. Auch in diesem Winter scheint die Form beim Landesligisten (Platz vier) zu stimmen: Den eigenen Volkswagen-Automobile-Cup gewann die Mannschaft von Trainer Pascal Preuß gerade – zum dritten Mal nach 1995 und 2002. Dabei ließ KK mit Arminia, Celle und dem HSC unter anderem drei Oberligisten hinter sich.

TSV Barsinghausen

Tobias Kienlin (Mitte, im Spiel gegen Bemerode II) und seine Kollegen vom TSV Barsinghausen gelten schon etlichen Jahren als Hallenspezialisten.

Tobias Kienlin (Mitte, im Spiel gegen Bemerode II) und seine Kollegen vom TSV Barsinghausen gelten schon etlichen Jahren als Hallenspezialisten.

Sie gelten als absolute Hallenspezialisten und teilen ihren Kader gerne auch mal auf, um auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen: Die Spieler des TSV Barsinghausen sorgen unter dem Dach schon seit etlichen Jahren mit einem gepflegten Ball für Furore. Höhepunkt war sicherlich der Sieg beim Masters 2017, als sie dem TSV Havelse die zweite Finalniederlage am Stück beibrachten. Qualifizieren muss sich der Tabellenzweite der Bezirksliga 2 dadurch in diesem Winter zwar nicht, dennoch waren bei den Turnieren in Langenhagen und Springe (mal wieder) zwei Teams parallel im Einsatz. Am Deister sprang dabei immerhin Platz drei raus.

1. FC Germania Egestorf/Langreder

Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt beim Masters meist eine richtig gute Rolle – und hat es auch schon einmal gewonnen.

Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder spielt beim Masters meist eine richtig gute Rolle – und hat es auch schon einmal gewonnen.

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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder gehört zum Masters dazu, da gibt es kein Wenn und da gibt es auch kein Aber. Die Mannschaft hat in den vergangenen Jahren sowohl in der Qualifikation als auch beim großen Finale immer wieder aufs Neue für Glanzlichter gesorgt, nicht zuletzt beim Sieg 2018. Oder ein Jahr danach: Da scheiterte der aktuelle Oberliga-Vierte zwar im Halbfinale, doch in der Runde zuvor hatte Lorenzo Paldino für eine Sternstunde gesorgt, als er gegen den Lokalrivalen aus Barsinghausen per Fallrückzieher traf. Ein Traumtor! Klar ist: Trainer Antonios Agaoglou und seine Truppe gehören definitiv wieder zum Favoritenkreis.

Koldinger SV

Nach einem gewaltigen Umbruch auch in der Halle lediglich Außenseiter: Der Koldinger SV kämpft in der Kreisliga gegen den Abstieg.

Nach einem gewaltigen Umbruch auch in der Halle lediglich Außenseiter: Der Koldinger SV kämpft in der Kreisliga gegen den Abstieg.

Der größte Außenseiter am 28. Januar dürfte der zweifelsohne der Masters-Sieger von 2019 sein. Nach einem XXL-Umbruch hat die 1. Herren aus dem Pattenser Ortsteil mittlerweile nichts, aber auch rein gar nichts mehr mit der von vor vier Jahren zu tun. Coach Nikola Butigan und seine Mannschaft kämpfen in der Kreisliga 3 gegen den nächsten Abstieg, als Tabellenzehnter stehen sie lediglich drei Punkte über dem Strich. Das Neue Presse Masters stellt da ganz gewiss eine exzellente Gelegenheit dar, ohne Druck aufzuspielen, die Favoriten ein klein wenig zu ärgern und gleichzeitig ein wenig Selbstvertrauen für die Mission Klassenerhalt zu sammeln.

TuS Davenstedt

Der Titelverteidiger: Bezirksligist TuS Davenstedt mit Fabian Pietler (vorn) gehört in diesem Winter zu den fünf für das Neue Presse Masters gesetzten Mannschaften.

Der Titelverteidiger: Bezirksligist TuS Davenstedt mit Fabian Pietler (vorn) gehört in diesem Winter zu den fünf für das Neue Presse Masters gesetzten Mannschaften.

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Noch ist es keiner Mannschaft vergönnt gewesen, das Masters zweimal hintereinander zu gewinnen. Der TuS Davenstedt unternimmt diesen Versuch als Titelverteidiger, ist eines der fünf gesetzten Teams. Vor drei Jahren schlugen die Grün-Weißen als Bezirksligist allen klassenhöheren Rivalen ein Schnippchen, zuletzt im Endspiel dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Den leicht in die Jahre gekommenen XXL-Wanderpokal durften die Davenstedter übrigens behalten, das nennt man wohl ein gutes Timing. Beim Qualiturnier in Langenhagen war vor der K.-o.-Runde Schluss, in Laatzen am 15. Januar wird sich die Riege weiter eingrooven.

1. FC Wunstorf

Hier kassiert Emre Ecir zwar ein Gegentor, dennoch überzeugte der 1. FC Wunstorf beim Hallenturnier der „Krähen“. Platz drei bedeutete das Ticket nach Vinnhorst.

Hier kassiert Emre Ecir zwar ein Gegentor, dennoch überzeugte der 1. FC Wunstorf beim Hallenturnier der „Krähen“. Platz drei bedeutete das Ticket nach Vinnhorst.

1:4 gegen Heeßel, 2:3 gegen Lehrte – für den 1. FC Wunstorf war das Masters-Debüt anno 2018 fix wieder vorbei. Da ist also definitiv noch Luft nach oben, auch in der Ewigen Tabelle. Durch den dritten Platz beim Turnier der "Krähen" haben die Kicker von der Barne frühzeitig das Ticket nach Vinnhorst gelöst – die Turniere des FC Lehrte (14. Januar) und der DJK Sparta Langenhagen (15. Januar) können sie nun ohne Druck dazu nutzen, sich für ihre zweite Teilnahme am Masters einzuspielen. In der Landesliga überwintert die Mannschaft von Trainer Onur Köse mit dem Blick nach oben gerichtet auf dem sechsten Tabellenplatz.

SC Hemmingen-Westerfeld

So sehen Sieger aus: Der SC Hemmingen-Westerfeld triumphierte beim NDZ-Cup in Springe und darf damit zum zweiten Mal beim Masters mitspielen.

So sehen Sieger aus: Der SC Hemmingen-Westerfeld triumphierte beim NDZ-Cup in Springe und darf damit zum zweiten Mal beim Masters mitspielen.

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Erst einmal ist der SC Hemmingen-Westerfeld beim Masters mit von der Partie gewesen, vor sechs Jahren war das. Die Erinnerungen an den Januar 2017 sind allerdings nicht allzu gut: Nach einem 2:2 gegen Davenstedt und einem 1:4 gegen den OSV war bereits nach der Vorrunde Schluss. Das soll nun natürlich ganz anders laufen – und die Form scheint zu stimmen: Beim NDZ-Cup des FC Springe ließ der souveräne Tabellenführer der Bezirksliga 4 nichts anbrennen. Höhepunkt war das 2:0 im Endspiel gegen den Lokalrivalen aus Arnum. Und das alles übrigens ohne Anleitung von Coach Martin Pyka oder Co-Trainer Mo Kordian...

MTV Soltau

Sie haben in Langenhagen alle überrascht: Die Spieler des MTV Soltau werden erst im Finale von den gastgebenden „Krähen“ gestoppt.

Sie haben in Langenhagen alle überrascht: Die Spieler des MTV Soltau werden erst im Finale von den gastgebenden „Krähen“ gestoppt.

Und last, but not least ist da mit dem MTV Soltau noch ein kleiner Exot. In der bisherigen Geschichte des Masters hatten sich bisher lediglich der SV B-E Steimbke und der MTV Eintracht Celle als Teams, die nicht aus der Region kommen, für Hannovers Hallenhöhepunkt qualifizieren können. Aus diesem Duo wurde am 8. Januar ein Trio, denn der Tabellenzweite der Bezirksliga 2 Lüneburg stieß beim Qualifikationsturnier des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide überraschend bis ins Finale vor. Dort unterlagen die Soltauer den Gastgebern zwar mit 8:9 nach Neunmeterschießen, sie lösten damit dennoch das Ticket nach Vinnhorst.

TSV Burgdorf

Hallenspezialisten: Michael Jarzombek und die TSV Burgdorf sind auch wieder beim Masters mit von der Partie.

Hallenspezialisten: Michael Jarzombek und die TSV Burgdorf sind auch wieder beim Masters mit von der Partie.

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Gleich für drei Qualifikationsturniere hatte die TSV Burgdorf sich angemeldet, sie haben ganz offenkundig Lust auf den Kick in der Halle. Kaum verwunderlich, ihr Spielertrainer Michael Jarzombek hat unterm Dach vor der Corona-Zwangspause schließlich Jahr für Jahr von sich reden gemacht – zuletzt im Dress des Koldinger SV, mit dem er 2019 sogar sensationell das Masters gewann. In Lehrte marschierte seine Mannschaft durch die Vorrunde, wurde erst im Halbfinale vom späteren Sieger aus Krähenwinkel gestoppt. Platz drei war gleichbedeutend mit der Masters-Teilnahme. Zudem wurde Faisal Al Balushi Torschützenkönig und Philipp Sauer zum besten Torwart des Turniers gewählt.

FC Lehrte

Ballt die Faust: Patrik Ehlert und der FC Lehrte haben beim eigenen Turnier das Ticket zum Masters gelöst.

Ballt die Faust: Patrik Ehlert und der FC Lehrte haben beim eigenen Turnier das Ticket zum Masters gelöst.

Sie haben vor ihrem eigenen Turnier nicht um den heißen Brei herumgeredet – und ihren Worten Taten folgen lassen: Auch die Fußballer des FC Lehrte sind wieder beim Masters dabei. Dazu genügte der Truppe um Routinier Michael Duraj beim stark besetzten Kurt-Zeitarbeit-Cup sogar Platz vier, da die Finalisten (TSV KK und 1. FC Wunstorf) das Ticket nach Vinnhorst bereits in der Tasche hatten. Auch in der Liga spielen die Lehrter eine gute Rolle: Sie überwintern in der Bezirksliga 3 auf Rang zwei, haben schon satte 37 Punkte auf dem Konto und stellen mit 61 Toren in 16 Begegnungen auch die torhungrigste Mannschaft.

Germania Grasdorf

Nach langer Zeit mal wieder beim Masters: Germania Grasdorf (rechts mit Luis López Wolter) ist nach 2016 zum zweiten Mal bei Hannovers größtem Budenzauber dabei.

Nach langer Zeit mal wieder beim Masters: Germania Grasdorf (rechts mit Luis López Wolter) ist nach 2016 zum zweiten Mal bei Hannovers größtem Budenzauber dabei.

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Neuland ist das Masters für die Grasdorfer nicht, es ist allerdings mittlerweile auch schon wieder sieben Jahre her, dass die Germania beim sportlichen Höhepunkt des Winters in Hannover mitmischen durfte. Viel zu holen gab's damals nicht – und auch dieses Mal geht die Mannschaft des neuen Trainers Nils Förster als Underdog ins Turnier. In der vergangenen Saison verpasste der Klub aus dem Laatzener Stadtteil die Rückkehr in den Bezirk auf dramatische Art und Weise, aktuell steht Rang sieben in der Kreisliga 3 zu Buche. Mit der Qualifikation fürs Masters durch das Erreichen des Endspiels beim eigenen Hallenturnier gibt es auf jeden Fall etwas Rückenwind für die Rückrunde.

TuS Garbsen

Der TuS Garbsen schnappt sich das zwölfte und letzte Ticket für das Neue Presse Masters.

Der TuS Garbsen schnappt sich das zwölfte und letzte Ticket für das Neue Presse Masters.

Es ist eine enge Geschichte gewesen, aber verdient haben sich die Kicker des TuS Garbsen ihre Teilnahme am Masters allemal. In Langenhagen setzte sich der Landesligist im Endspiel knapp mit 2:1 gegen den TSV Kirchrode durch. Eine überragende Leistung lieferte dabei Torhüter Kai Bäte ab, der etliche Gegenspieler mit seinen Paraden entnervte. Kaum zu glauben, aber wahr: Der TuS konnte sich zuvor noch nie für das Masters qualifizieren. Jetzt hat es endlich geklappt. Marcus Olm, der neue Trainer der Garbsener, startet bei seiner neuen Station also direkt mit einem echten Highlight. Er hat Mike-Steven Bähre abgelöst, der zuvor übergangsweise eingesprungen war.

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