Qualifikation

Die Form fürs Masters stimmt: TuS Davenstedt gewinnt den Gilde-Hallencup von Germania Grasdorf

Halle können sie: Die Fußballer des TuS Davenstedt gewinnen das Grasdorfer Hallenturnier.

Halle können sie: Die Fußballer des TuS Davenstedt gewinnen das Grasdorfer Hallenturnier.

Laatzen. Einen traurigen, aus sportlicher Sicht jedoch erfolgreichen Tag hat Gastgeber Germania Grasdorf beim Gilde-Hallencup verlebt. In der Nacht vor dem Turnier verstarb das Grasdorfer Urgestein Uwe Peter, zuletzt Mitgliedswart bei der Germania. Ihm zu Ehren wurde in der Vorrunde das Turnier unterbrochen und eine Schweigeminute abgehalten – die schlechte Nachricht hatte die Veranstalter um Jürgen Engelhard erst nach Beginn der Spiele erreicht. Peter wäre stolz auf seine Schwarz-Weißen aus dem Laatzener Ortsteil gewesen, denn mit der Finalteilnahme lösten die Grasdorfer das Ticket zum Neue Presse Masters supported by Trend ID – trotz der 0:4-Niederlage im Endspiel gegen den amtierenden Masterschampion TuS Davenstedt.

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„Das war hier kein Selbstläufer“, sagte Davenstedts Trainer Christian Pöppler, dessen Bezirksligateam ohne Niederlage durch das Turnier kam. Am besten gefiel ihm die Ruhe, mit der seine Spieler auf dem Hallenboden agierten. „Bei uns ist nie Hektik reingekommen, keiner hat krampfhaft den Torabschluss gesucht“, lobte der Coach. So auch im Finale, in dem Nico Tsitouridis, Fabian Pietler, Mustafa Ghadbouni und Niels Burmeister für klare Verhältnisse sorgten. Starke Paraden zeigte Robin Ebinger, der bei der Siegerehrung als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet wurde.

Favoriten ziehen beim Gilde-Hallencup ins Halbfinale ein

Mit den Davenstedtern, der TSV Burgdorf, die sich tags zuvor beim Kurt-Zeitarbeits-Cup des FC Lehrte für das Neue Presse Masters qualifiziert hatte, den Gastgebern und dem TSV Fortuna Sachsenross hatten sich die vier Teams für die Vorschlussrunde qualifiziert, mit denen die meisten auch gerechnet hatten. "Der Ball hoppelt auf dem Boden sehr hin und her, geordnetes Spiel ist da kaum möglich", war aus den Reihen von Fortuna zu hören. Dennoch kamen die Hannoveraner auch mit der beidseitigen Bande letztlich gut zurecht und wurden nach einem 5:4 im Neunmeterschießen gegen die Burgdorfer Dritter. Sachsenross-Keeper Nico Pastor wusste vor über den Tag verteilt 250 Zuschauern in der Halle der Albert-Einstein-Schule zu gefallen. Er interpretierte sein Torwartspiel sehr offensiv und profitierte von seinen für einen Schlussmann starken fußballerischen Fähigkeiten – mit einem satten Schuss gesegnet ist er übrigens auch.

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Am besten war die Stimmung in der Halle natürlich, als die Grasdorfer im Halbfinale mit 2:0 gegen Burgdorf ins Endspiel zogen. Dabei ließen sich die Germanen auch nicht von der riesigen Weichbodenmatte irritieren, die während des Semifinals von der Wand nahe dem Tor des überzeugenden Torwarts Felix Lücke aufs Feld klatschte. Zwei Minuten später war das Sportgerät-Ungetüm wieder dort befestigt, wo es hingehört – unter großem Applaus der Zuschauer. Im Finale waren die Hallenexperten aus Davenstedt einfach besser und erhielten dadurch aus den Händen des Laatzener Bürgermeisters Kai Eggert die Magnumflasche Bier für den Sieger des Gilde-Hallencups.

Grasdorfs Trainer Nils Förster, der beim eigenen Hallenturnier sein Debüt als Coach des Kreisligisten gab, konnte dennoch sehr zufrieden sein. „Unter den Teams, die hier dabei waren, muss man sich erst mal beweisen und durchsetzen“, sagte er. Bei zwei Einheiten im Soccerpark in Wülfel hatte er seine Mannschaft im Vorfeld besser kennengelernt, der Auftritt beim Turnier hat ihm sehr gut gefallen. „Wir waren fokussiert auf die gute Chance, die wir hier für die Masters-Qualifikation hatten“, sagte Förster. Da Davenstedt als Titelverteidiger automatisch qualifiziert ist, reichte der Finaleinzug der Germanen für die Fahrkarte nach Vinnhorst. „Als Kreisligist beim Masters spielen zu dürfen, ist ein Riesenerlebnis“, sagte der neue Trainer. „Da freue ich mich riesig drauf.“ Es gibt wahrlich schlechtere Premieren als Coach, als seine Mannschaft beim ersten offiziellen Wettbewerbseinsatz gleich zum zweiten Mal nach 2016 zum Hallenmasters zu führen.

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Blaues Wunder Allstars – TuS Davenstedt 0:4, Germania Grasdorf – SV Nienhagen 3:1, Blaues Wunder Allstars – Germania Grasdorf 3:5, SV Nienhagen – TuS Davenstedt 1:3, TuS Davenstedt – Germania Grasdorf 2:0, SV Nienhagen – Blaues Wunder Allstars 2:1

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Halbfinale

TuS Davenstedt – Fortuna Sachsenross 3:2

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Finale

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