Kulttalk

Dickes Slomka-Lob beim 145. NP-Anstoß für 96-Trainer Stefan Leitl

Kultrunde: Dieter Schatzschneider (von links), Merlin Gömann, Christoph Dannowski, Mirko Slomka und Andreas Willeke.

Kultrunde: Dieter Schatzschneider (von links), Merlin Gömann, Christoph Dannowski, Mirko Slomka und Andreas Willeke.

Hannover. Fußballlehrer Mirko Slomka führte 96 einst nach Europa, der größte Erfolg der Klubgeschichte mit sensationellen Momenten. Da ist das Trainerlob gleich doppelt wertvoll: „Ich halte Stefan Leitl für einen ganz außerordentlichen Fachmann. Er ist besonnen, trifft sehr kluge Entscheidungen“ – zum Beispiel mit dem neuen Plan B ohne die Mittelfeldraute, die in Magdeburg zu einem begeisternden 4:0-Erfolg für 96 führte.

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Die Abläufe in der Raute, Leitls eigentlichem Lieblingsspielsystem, seien ohnehin „besonders kompliziert“, weiß Slomka, „aber wenn Plan A nicht funktioniert, hat das Alphabet noch ein paar mehr Buchstaben. Das ist gut, dass er das umsetzt, da sieht man auch gleich eine Entwicklung.“

Stadionstimmung direkt bei Madsack in Bemerode

Die Stimmung entwickelt sich auch bei Fans und im Umfeld nach zwei Siegen, gut so. Und die Stimmung stimmte auch am Donnerstagabend beim NP-Kulttalk „Anstoß“. Die 145. Auflage fand diesmal direkt bei Madsack in Bemerode statt – sogar mit etwas Stadionstimmung mit coolen Tribünensitzplätzen. Und natürlich ebenso coolen Gästen auf dem Podium.

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Neben Slomka war auch einer dabei, der sich mit den rechtlichen Fragen besonders auskennt, die 96 aktuell ebenfalls umtreiben. Merlin Gömann ist schließlich nicht nur seit vielen Jahren Fan und fuhr mit bei der Europatour. Der 33-Jährige ist auch Rechtsanwalt und inhaltlich durchaus Fachmann bei 50+1 und in Bezug auf die Jetzt-doch-erst-mal-nicht-Abberufung von Martin Kind als Chef der Management GmbH.

„Die Macht ist ohnehin beim Hauptverein“

Ist es also gut, dass der Verein nach Macht strebt? Gömann winkt ab. „Die Macht ist ohnehin beim Hauptverein – und er wehrt sich jetzt mit letzter Kraft, dass das so bleibt.“ Schließlich sei im deutschen Profifußball durch 50+1 festgezurrt, „dass jeder Verein die Kontrolle über den Profifußball hat. Also übernimmt der Verein nicht die Macht. Richtig ist aber, dass in den vergangenen 25 Jahren die Macht ein bisschen gewandert ist.“

Alles sehr kompliziert für die, die sich mehr für Fußball interessieren. Auch Slomka „versteht das Ziel nicht, das der e. V. vertritt. Haben sie einen alternativen Geschäftsführer? Dann können sie doch sagen, wer das ist. Ziel und Alternative sind mir nicht klar. Und warum werden da Zahlen öffentlich hin- und hergeschmissen? Es ist total wirr!“ Der fromme Wunsch bleibt letztlich bei allen: Hauptsache, 96 geht’s gut. Deshalb zurück zum Sportlichen.

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„Aber der hat Eier!“

Und da hat Leitl nicht nur die Taktik geändert, sondern auch viele Talente reingeworfen. Das freut auch 96-Sturmikone Dieter Schatzschneider: „Tresoldi, Leopold, Beier, und dann kommt auch noch der Foti – da glaubst du, das traut sich Leitl nie. Aber der hat Eier!“

Gibt’s trotzdem Transferwünsche, damit es noch besser wird? Ein neuer Stürmer vielleicht, denkt Slomka: „Bei Tresoldi oder Beier kannst du nicht wissen, dass sie dir 15 oder 20 Tore schießen. Als Trainer kann ich schon verstehen, wenn du einen holen willst, der es dir garantiert!“

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Und wie wäre es mit einem Back-up für die Innenverteidigung? Mit nur drei erfahrenen Profis (Börner, Neumann, Krajnc) wird’s schwer über eine ganze Saison. Fan Gömann hat da eine nostalgische Idee: „Salif Sané“, haucht er ins Mikro. Ein ganz großer Fußballer, aber leider Kniepatient. Das wird wohl nix, aber vielleicht ein anderer. Hauptsache, 96 geht’s gut. Die ersten Schritte sind, rein sportlich, ja schon gemacht. Leitl sei Dank.

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Karten für unseren Anstoß mit freien Getränken und Imbiss gibt es auch Ende der Saison natürlich nicht zu kaufen, Sie können aber kostenlos dabei sein. Unter allen, die mit Handynummer an np-aktion@neuepresse.de eine schnelle Mail schreiben, verlosen wir 30x2 Plätze.

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