Wendepunkt in der Pandemie? Jetzt zählt jeder Tag

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will bei der Zulassung des Impfstoffs keine Zeit mehr verlieren.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will bei der Zulassung des Impfstoffs keine Zeit mehr verlieren.

Auf einmal geht es doch noch schnell: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer auf eine bürokratische Schleife verzichtet und Stunden nach dem positiven Votum ihrer Gesundheitsbehörde über die Marktzulassung entschieden. Und damit den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer genehmigt. Das Genehmigungsverfahren war quälend lang, das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der EU schwand von Tag zu Tag. Von der Leyen musste daher zumindest ein psychologisches Signal in diesen düsteren Tagen setzen.

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Keine Zeit mehr zu verlieren

Die Zulassung des Impfstoffes könnte der Wendepunkt im Kampf gegen Corona sein. Das Impfen ist bis auf Weiteres die einzige Chance, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Darauf setzen Millionen Menschen ihre ganze Hoffnung. Die Corona-Lage ist so dramatisch, dass für die Gruppe der besonders gefährdeten Menschen jeder Tag beim Impfen zählt. Für sie geht es um Leben und Tod.

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Die Staaten in Europa haben bereits wertvolle Zeit verloren, weil sie das Zulassungsverfahren für den Corona-Impfstoff an die EU abgegeben haben. Spätestens nach den Notzulassungen in vielen Staaten der Welt war klar, dass die EU-Arzneimittelbehörde auch im ordentlichen Verfahren zu keinem anderen Ergebnis kommen kann. Warum hat man dann noch so viele Tage verstreichen lassen? Warum hat man sich für den Start nicht ausreichend Impfdosen gesichert?

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Die EU ist noch einige Erklärungen schuldig. Jetzt aber zählt der Blick nach vorn. Es ist eine gewaltige Herausforderung, bis zu 60 Millionen Menschen in Deutschland zu impfen. Aber die Voraussetzungen sind gut. Tausende Ärzte und Helfer stehen bereit. Sie können endlich an die Arbeit gehen. Besser heute als morgen.

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