Tötung eines Zivilisten zugegeben

Erster Kriegsverbrecherprozess: Lebenslange Haft für russischen Soldaten gefordert

13.05.2022, Ukraine, Kiew: Ein russischer Soldat sitzt in einer Glaskabine während einer Gerichtsverhandlung in Kiew. Ein russischer Soldat muss sich in der Ukraine wegen der Tötung eines unbewaffneten Zivilisten vor Gericht verantworten. Der Prozess, der am Freitag in Kiew eröffnet wurde, markiert den ersten Kriegsverbrechensprozess gegen ein Mitglied des russischen Militärs seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen das Land. Die ukrainische Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe.

13.05.2022, Ukraine, Kiew: Ein russischer Soldat sitzt in einer Glaskabine während einer Gerichtsverhandlung in Kiew. Ein russischer Soldat muss sich in der Ukraine wegen der Tötung eines unbewaffneten Zivilisten vor Gericht verantworten. Der Prozess, der am Freitag in Kiew eröffnet wurde, markiert den ersten Kriegsverbrechensprozess gegen ein Mitglied des russischen Militärs seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen das Land. Die ukrainische Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe.

Im ersten Prozess gegen einen russischen Soldaten hat die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag auf eine lebenslange Haftstrafe plädiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Verfahren gegen ihn handelt es sich um den ersten Kriegsverbrechensprozess gegen ein Mitglied des russischen Militärs seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Der Prozess hatte am Freitag begonnen.

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Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, einen 62-jährigen Ukrainer in dem nordöstlichen Dorf Tschupachiwka in der Region Sumy am 28. Februar durch ein offenes Autofenster mit einem Kopfschuss getötet zu haben. Zuvor hatte sich der Soldat schuldig bekannt, den unbewaffneten Zivilisten getötet zu haben.

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Die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa hatte zuvor gesagt, ihr Büro bereite Kriegsverbrechensverfahren gegen 41 russische Soldaten vor. Zu den Vorwürfen gehöre die Bombardierung ziviler Infrastruktur, die Tötung von Zivilisten, Vergewaltigung und Plünderung. Es war zunächst unklar, wie viele der Verdächtigen sich in der Hand der Ukraine befanden und wie viele in Abwesenheit verurteilt werden könnten.

RND/AP/hyd

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