Nach Diskriminierungsvorwürfen in der Downing Street: Johnson ordnet Untersuchung an

Premierminister Boris Johnson vor der Downing Street

Premierminister Boris Johnson vor der Downing Street

London. Nach Vorwürfen der Diskriminierung gegen seine Regierung hat der massiv unter Druck stehende britische Premier Boris Johnson eine weitere Kehrtwende vollzogen. Am Montagmorgen ordnete er eine offizielle Untersuchung der Vorwürfe von Ex-Staatssekretärin Nusrat Ghani an, die angibt, ihren Posten vor zwei Jahren aufgrund ihres muslimischen Glaubens verloren zu haben.

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Zuvor hatte Downing Street auf die offiziellen Beschwerdeprozesse der Partei verwiesen und es abgelehnt, weiter in den Fall verwickelt zu werden. Allerdings hatten sich die Regierungsminister Nadhim Zahawi und Sajid Javid am Sonntag beide für eine offizielle Untersuchung ausgesprochen.

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Die Kehrtwende gilt als weiterer Beleg dafür, wie stark Premier Johnson unter Druck steht und wie gespalten seine Partei derzeit ist. In London wird in dieser Woche mit Spannung der offizielle Untersuchungsbericht zu Lockdown-Partys in der Downing Street erwartet. Je nach Ergebnissen droht Johnson danach ein Misstrauensvotum.

RND/dpa

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