Sicherheit von Politikern

„In das Gebiet wird nicht mal ein Mäuschen kommen“: Polizeigewerkschaft rechnet nicht mit Krawallen bei G7-Gipfel

Der Tagungsort: Schloss Elmau in Oberbayern.

Berlin. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Andreas Roßkopf, rechnet beim G7-Gipfel im bayerischen Elmau Ende Juni nicht mit Krawallen. „Bisher sind keine Hinweise auf militante Aktionen bekannt; das ist auch gut so“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „In das Gebiet um den Tagungsort wird nicht mal ein Mäuschen kommen, ohne erkannt zu werden. Störer kommen da gar nicht rein. Nach Süden hin wird es im Übrigen 100-prozentige Grenzkontrollen geben. Da die höchste Sicherheitsstufe gilt, können Störer dann unmittelbar an der Grenze abgewiesen werden.“ Überraschungen seien aber nicht völlig ausgeschlossen. „Die Lage wird dynamisch sein.“

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Im Prinzip werde bei der Absicherung alles so sein wie beim G7-Gipfel 2015 am selben Ort, fügte Roßkopf, der für die Bundespolizei zuständig ist, hinzu. „Das hat sich bewährt. Und diese Erfahrung hilft uns jetzt.“ Damals war es friedlich geblieben. Insgesamt würden 25.000 Polizisten inklusive Spezialkräfte eingesetzt, davon 8000 bis 8500 Bundespolizisten, so der Gewerkschafter. Alle Unterkünfte in der Einsatzregion seien ausgebucht.

Der G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten westlichen Industrienationen findet vom 26. bis zum 28. Juni statt. Elmau liegt etwa 100 Kilometer südlich von München.

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