Ein Jahr nach Hochwasser

Bundesamt für Bevölkerungsschutz fordert bessere Vorbereitung auf Katastrophen

Durch die Wassermassen der Jahrhundertflut im vergangenen Jahr zerstört wurde die historische Ahrbrücke in Rech (Symbolfoto)

Durch die Wassermassen der Jahrhundertflut im vergangenen Jahr zerstört wurde die historische Ahrbrücke in Rech (Symbolfoto)

Berlin. Deutschland muss aus Expertensicht krisenfester werden - mit einer besseren Organisation und Warnung sowie sensibilisierten Bürgerinnen und Bürgern. „Wir müssen uns besser vorbereiten“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“ anlässlich des ersten Jahrestages der Ahr-Flutkatastrophe. Die Krisenvorsorge müsse auch bei jedem Einzelnen optimiert werden - alle Menschen müssten sich fragen: „Was können wir dazu tun?“

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Tiesler fordert bessere Zusammenarbeit

Wichtig sei eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und der Ausbau des Warnsystems, betonte Tiesler. „Wir haben ein Sirenen-Förderprogramm beispielsweise aufgelegt, wir wollen den Warnmix verschiedener Warnmittel ausbauen (...), damit eben eine Warnung effektiver bei den Menschen ankommen kann.“ Dabei auch im Fokus: Welche Botschaften und Handlungsempfehlungen versteht die Bevölkerung?

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Mayschoß: Der lange Weg – ein Dorf kämpft sich mühsam zurück

Noch lange nach dem Hochwasser war das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten - nun sind die Flutschäden größtenteils beseitigt. Ein Ortsbesuch in Mayschoß.

Bei dem Hochwasser nach extremem Starkregen am 14. und 15. Juli 2021 waren mindestens 135 Menschen im nördlichen Rheinland-Pfalz getötet worden. Auf rund 40 Kilometern an der Ahr wurden rund 9000 Gebäude sowie Straßen, Brücken, Schienen, Gas-, Strom- und Wasserleitungen zerstört oder schwer beschädigt. Im benachbarten Nordrhein-Westfalen starben bei der Flutkatastrophe 49 Menschen.

RND/dpa

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