Wintereinbruch in der Wüste: Dromedare stapfen in Saudi-Arabien durch den Schnee

Schnee bedeckt die Landschaft in einer Wüste (Symbolbild).

Schnee bedeckt die Landschaft in einer Wüste (Symbolbild).

Tabuk. Es wirkt surreal, was Bilder aus einer Wüste Saudi-Arabiens nach dem Jahreswechsel zeigen. Ein Mann durchbricht mit seiner Hand eine wenige Millimeter dicke Sandschicht – darunter befindet sich Schnee. Ein anderer Clip zeigt Dromedare, die durch den Schnee stapfen.

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Nicht ungewöhnlich, aber außergewöhnliche Eindrücke

In den sozialen Netzwerken erinnern der von Sand bedeckte Schnee an Tiramisu oder eine Milchschnitte. Für die Meteorologin Britta Siebert-Sperl von „Wetterkontor“ ist das allerdings gar nicht so ungewöhnlich. „Das passiert alle paar Jahre mal. 2018 das letzte Mal. Aber das sind natürlich außergewöhnliche Eindrücke“, sagt die Expertin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) am Montag.

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Kombination aus Kaltluft und feuchter Luft vom Roten Meer

Die Videos stammen aus der Region Tabuk um die gleichnamige Stadt mit etwas mehr als einer halben Million Einwohner im Nordwesten Saudi-Arabiens. In der Region befindet sich der Dschabal al-Lauz, ein Berg mit einer Höhe von 2580 Metern. „Dass es in diesen Hochebenen schneit, kann durch die Kombination von Kaltluft aus Jordanien, dem Irak oder der Türkei und feuchter Luft vom Roten Meer bedingt sein“, erklärt Siebert-Sperl.

Richtige Schneegebiete wie hierzulande die Alpen, gebe es dort allerdings nicht. „Das sind kleinräumige Systeme, in denen sich Gewitterwolken bilden, die durch Fallwinde für Schneefälle sorgen. Lange bleibt der Schnee dann aber nicht liegen, vielleicht für einen halben oder mal einen Tag“, führt die Meteorologin aus. Der Klimawandel könne laut Siebert-Sperl begünstigen, dass die Kaltluft weiter Richtung Süden zieht, weshalb es zukünftig öfter zu diesem Ereignis kommen könnte.

RND/nis

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