Tonga: Drei Inseln nach Vulkanausbruch schwer getroffen – Videos zeigen Eruption

Tonga, Hunga Ha'apai: Über dem Vulkan Hunga Ha'apai steigt in nordöstlicher Richtung eine große Asche-, Dampf- und Gaswolke bis in eine Höhe von 18 bis 20 Kilometern über dem Meeresspiegel auf.

Tonga, Hunga Ha'apai: Über dem Vulkan Hunga Ha'apai steigt in nordöstlicher Richtung eine große Asche-, Dampf- und Gaswolke bis in eine Höhe von 18 bis 20 Kilometern über dem Meeresspiegel auf.

Sydney. Die durch den Ausbruch eines Unterseevulkans vor Tonga ausgelösten Schäden sind immer noch schwer einzuschätzen. Mittlerweile ist bekannt, dass der durch die Eruption ausgelöste Tsunami die Inseln Nomuka, Mango und Fonoifua schwer verwüstet hat. Über die Inseln seien 15 Meter hohe Wellen hinweggebraust, teilte das Rote Kreuz am Mittwoch mit. Nur wenige Häuser seien stehen geblieben. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich Videos des Vulkanausbruchs.

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Der unter der Meeres­ober­fläche liegende Vulkan Hunga Tonga Hunga Ha‘apai war am Freitag ausgebrochen. Videos, die im Netz trenden, zeigen, wie sich Asche, Dampf und Gas zu einer Riesenwolke zusammen­ballten, die fünf Kilometer breit und 20 Kilometer hoch war. Der Lärm der Eruption war noch in Alaska zu hören. Der Vulkan liegt etwa 64 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nuku‘alofa und löste eine Tsunamiwelle aus, die in Tonga 80 Zentimeter hoch war. Im Tausende Kilometer entfernten Peru gab es zwei Tote.

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Tausende riefen das Video der ersten Explosion auf, das von einem Schiff aus gefilmt wurde. Zu sehen ist eine enorme Rauch- und Aschesäule, die sich in den Himmel erstreckt.

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Vulkan macht Tonga zur Mond­land­schaft

Der Vulkan hat die Hauptinsel von Tonga mit einer zwei Zentimeter dicken Ascheschicht bedeckt. Die Start- und Landebahn des internationalen Flughafens von Fua‘amotu konnte nicht benutzt werden. Dennoch scheint der Inselstaat im Pazifik von Zerstörungen in riesigem Ausmaß verschont worden zu sein. Bis Dienstag hatte die Regierung drei Tote bestätigt – zwei Einheimische und eine Britin. Allerdings wurde befürchtet, dass weitere Tote gemeldet werden, wenn abgelegene Gebiete wieder zugänglich sind.

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Ein aus der Luft gefilmtes Video der Eruption wird vielfach geteilt. Auf dem Video sieht man besonders gut, wie der Vulkan zum ersten Mal ausbricht. Umgeben von türkisblauem Wasser beobachtet man die gigantische Eruption aus der Vogelperspektive.

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Eine andere Nutzerin teilt Bilder des Vulkans und schreibt dazu „Weitere erschütternde Bilder aus Tonga, wo das Land von einem heftigen Vulkanausbruch heimgesucht wurde.“

Schiff erreicht Inseln

Die Schäden in Tonga waren immer noch schwer einzuschätzen, weil die Natur­katastrophe Glasfaserkabel zerstört hat. Dadurch war nur eine eingeschränkte Kommunikation möglich. Inzwischen habe ein Schiff die Inseln Nomuka, Mango und Fonoifua erreicht, sagte die Delegations­leiterin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rot­halb­mond­gesellschaften, Katie Greenwood, in Fidschi der Nachrichtenagentur AP. Es habe sehr bedauerliche Informationen übermittelt. „Die meisten Bauten und Wohnungen auf diesen Inseln sind völlig zerstört“, sagte Greenwood.

RND/lka mit AP

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