Über 150 Menschen weiterhin vermisst

Nach Erdbeben in Indonesien: Sechsjähriger überlebt zwei Tage unter Trümmern

Ein schweres Beben der Stärke 5,6 ereignete sich am Montag etwa 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta in Indonesien. Die Suche nach Vermissten dauert an. Nun konnten die Retter einen Erfolg verbuchen: Sie befreiten einen Sechsjährigen nach 40 Stunden aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses.

Ein schweres Beben der Stärke 5,6 ereignete sich am Montag etwa 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta in Indonesien. Die Suche nach Vermissten dauert an. Nun konnten die Retter einen Erfolg verbuchen: Sie befreiten einen Sechsjährigen nach 40 Stunden aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses.

Jakarta. Knapp zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Indonesien ist ein Sechsjähriger aus einem eingestürzten Haus gerettet worden. Der Junge sei am Mittwochmorgen (Ortszeit) in der am stärksten betroffenen Stadt Cianjur gefunden worden, teilte ein an dem Einsatz beteiligter Feuerwehrmann mit. Das Kind habe noch geatmet und sei sofort behandelt worden. Es habe etwa 40 Stunden lang unter Schutt und Trümmern ausgeharrt.

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Erdbeben in Indonesien: Dutzende Tote und Hunderte Verletzte

Die indonesische Insel Java wurde am Montag von einem Erdbeben der Stärke 5,6 erschüttert.

Das Erdbeben der Stärke 5,6 hatte sich am Montag etwa 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta in einer Tiefe von zehn Kilometern ereignet. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Cianjur. Unter den 268 Toten sind nach Angaben des Nationalen Katastrophenschutzes auch viele Kinder, die nach der Schule Moscheen besucht hätten, hieß es. Die Sucharbeiten in den betroffenen Gebieten dauerten am Mittwoch noch an, mehr als 150 Menschen wurden noch vermisst.

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Indonesien hat rund 270 Millionen Einwohner, von denen mehr als die Hälfte auf der Hauptinsel Java lebt. Der Inselstaat liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

RND/dpa

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