Festhalten an Tradition

Beim Düsseldorfer Schützenumzug zusammengebrochen: Totes Pferdes hatte Vorerkrankung

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport von einem toten Pferd auf der Königsallee vor.

Feuerwehrmänner bereiten den Abtransport von einem toten Pferd auf der Königsallee vor.

Düsseldorf. Der Tod eines Pferdes bei einem Schützenumzug auf der Düsseldorfer Königsallee geht nach Informationen der Stadt auf eine nicht offensichtliche Vorerkrankung zurück. Die Untersuchung habe neben Verletzungen infolge des Zusammenbruchs und der Aufstehversuche des Pferdes deutliche Veränderungen am Herzen ergeben, teilte die Stadt am Freitag mit.

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Die Vorschädigung des Herzmuskels in Verbindung mit erhöhter körperlicher Anforderung habe nach Einschätzung des Pathologen zum Zusammenbruch des Tieres geführt. Diese Vorschädigung habe bei der tierärztlichen Überprüfung vor Beginn der Veranstaltung nicht erkannt werden können. Dem Pferd seien unmittelbar vor oder während der Veranstaltung keine Beruhigungsmittel verabreicht worden.

Schützenverein hält an Pferden fest

Das Pferd starb beim Schützenumzug vor zwei Wochen. Der Reiter konnte nach damaligen Angaben beim Zusammenbruch des Tieres noch abspringen. Der St. Sebastianus Schützenverein hält daran fest, dass Pferde am Schützenumzug teilnehmen. Das werde auch wieder im kommenden Jahr der Fall sein, sagte ein Sprecher des Vereins am Freitag auf Anfrage.

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RND/dpa

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