Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Sehnde

Stadtfeuerwehr Sehnde ändert Erste-Hilfe-Ausbildung

Auch die stabile Seitenlage (links) und die Kontrolle der Atmung werden geübt.

Auch die stabile Seitenlage (links) und die Kontrolle der Atmung werden geübt.

Sehnde.Die Stadtfeuerwehr Sehnde hat nach einer Änderung der Feuerwehrdienstvorschrift eine neue Struktur für ihre Erste-Hilfe-Ausbildung geschaffen. Denn die Befähigung zur qualifizierten Hilfe werde heutzutage von allen Feuerwehrleuten gefordert, sagt Pressesprecher Tim Herrmann. „Gerade Mitglieder der Ortsfeuerwehren kommen immer wieder in die Situation Erste Hilfe leisten zu müssen, weil sie oft noch vor dem Rettungsdienst am Einsatzort eintreffen.“ Nach Vorgaben des Niedersächsischen Innenministeriums solle ein Erste-Hilfe-Grundkurs nun zu Beginn und ein Aufbaukurs vor Beendigung der Truppmannausbildung absolviert werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Notfallmediziner gibt Tipps

Notfallmediziner Marcus Capewell erklärt, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert.

Notfallmediziner Marcus Capewell erklärt, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung funktioniert.

Die ersten jungen Feuerwehrleute haben unter Leitung des Notfallmediziners Marcus Capewell bereits den ersten Kurs erfolgreich absolviert. Zudem steht mit Karsten Gurkasch, Michael Schulz und Christian Löhr ein Ausbilderteam zur Verfügung, denn alle drei sind qualifizierte Notfallsanitäter.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die beiden Kurse zu Beginn und am Ende der Truppmannausbildung umfassen je neun Unterrichtseinheiten. Im ersten Lehrgang werden die von den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern geforderten Inhalte wie etwa das Absichern von Unfallstellen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die richtige Nutzung von Verbandskästen und Notfalltaschen geübt.

Auch Reanimation wird trainiert

Im zweiten Teil der Erste-Hilfe-Ausbildung werden Themen mit einem starken Bezug zur Feuerwehr behandelt, die speziell auf die Einsatzkräfte der Feuerwehren zugeschnitten sind. Dazu gehören Kenntnisse bei Brandverletzungen und zur Rauchvergiftung nach Bränden. Ferner geht es um Möglichkeiten, wie Menschen aus Unfallfahrzeugen gerettet und erstversorgt werden können sowie um Reanimationen mit Hilfsmitteln wie Beatmungsbeutel oder Defibrillator (Schockgeber). Aber auch die Rettung und der Transport mit Hilfsmitteln der Feuerwehr wie zum Beispiel Krankentragen und Tragetuch wird trainiert.

Von Oliver Kühn

Mehr aus Sehnde

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.