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Pattensen

Deutscher Beatle Johnny Silver spielt in St. Georg

In der St. Georg-Kirche unterhält das John Lennon-Double Johnny Silver die Zuschauer fast zwei Stunden lang eindrucksvoll mit Beatles-Hits und Solo-Liedern von John Lennon und Paul McCartney.

In der St. Georg-Kirche unterhält das John Lennon-Double Johnny Silver die Zuschauer fast zwei Stunden lang eindrucksvoll mit Beatles-Hits und Solo-Liedern von John Lennon und Paul McCartney.

Jeinsen.Zurückversetzt in ihre Jugend Ende der 1960-er Jahre fühlten sich am Sonntag Nachmittag wohl viele der Älteren unter den rund 120 Konzertgästen in der St. Georg-Kirche in Jeinsen. Grund dafür war das fast zweistündige Konzert von Johnny Silver. Der von vielen als deutscher John Lennon - und dies sowohl optisch als auch musikalisch - bezeichnete Sänger und Gitarrist breitete dazu in einem weiten musikalischen Bogen das Hitspektrum des 1980 ermordeten Ex-Beatles und auch seiner Bandkollegen aus.

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Mit Gitarre, Nickelsonnenbrille und Mikrofon konzertmäßig ausgestattet, erzählte der aus Osnabrück stammende Johnny Silver – vierfacher Deutscher Rock- und Pop-Preisträger 2017 - seinen aus allen Altersklassen stammenden Zuhörern dabei zwischen den Liedern Anekdoten und Erinnerungswürdiges: von den Skiffle-Anfängen der Beatles in Liverpool, über die Zeit in Hamburg, bis hin zur weltweit erfolgreichen Band.

Ungewohnte Klänge in St. Georg in Jeinsen: Das John Lennon-Double Johnny Silver gibt ein Konzert für die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde.

Ungewohnte Klänge in St. Georg in Jeinsen: Das John Lennon-Double Johnny Silver gibt ein Konzert für die Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde.

Und da das Publikum – vielfach in eigenen Erinnerungen schwelgend – nicht nur mit den Füßen mitwippte und oft mitklatschte, sondern auch gern auf Einladung von Silver mitsang, kam schnell eine überaus unterhaltsame Stimmung in der sonnenbeschienenen Kirche auf.

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So schallten Hits wie „Ain’t She Sweet“ und „Help“ ebenso durch die Sitzbankreihen, wie „All My Loving“, „Eight Days a Week“ und „A Ticket to Ride“.

Zum Schluss hin kamen die großen Klassiker wie „Yesterday“ und „Yellow Submarine“, „Let it be“ und „Imagine“. Wobei „Imagine“ nach Aussage von Johnny Silver die „Hymne für Frieden, Toleranz und alle anderen wichtigen Werte“ ist.

Er räumte auch mit dem Missverständnis auf, „Lucy in the Sky with Diamonds“ sei aufgrund seiner Anfangsbuchstaben eine Anspielung auf LSD-Drogenkonsum in der Band. Vielmehr sei der kleine Julian Lennon mit einem selbstgemalten Kindergartenbild zu seinem Papa John gekommen und habe diesem gesagt: „Auf dem Bild, das ist ‚Lucy in the sky with diamonds‘.“ Als Zugabe gab es in St. Georg ein Medley mit „Give peace a chance“, „Hey Jude“ und weiteren Liedern, bevor es alle Konzertgäste zu Kaffee und Kuchen ins benachbarte Garve-Haus zog.

Das für die etwa 120 Besucher kostenlose Konzert war das Dankeschön der Kirchengemeinde an alle, die sich ehrenamtlich im Kirchspiel Jeinsen engagieren. Finanziell mitgetragen wurde das Konzert auch vom Bürgerverein Jeinsen und der Weihnachtsmarkt AG.

Von Torsten Lippelt

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