Neustadt

UWG fordert Bike-Flash-Anlagen

Eines der zwei Bike-Flash-Systeme soll an der Kreuzung Nienburger Straße/Landwehr stehen.

Eines der zwei Bike-Flash-Systeme soll an der Kreuzung Nienburger Straße/Landwehr stehen.

Neustadt. Vor Kurzem hatte die Unabhängigen Wählergemeinschaft schon 25.000 Euro für ein Radwegekonzept gefordert. Jetzt legen die Politiker nach und wünschen sich zusätzlich Warnanlagen.

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Durch grelle Blinklichter in verschiedenen Höhen warnt seit Freitag eine sogenannte Bike-Flash-Anlage in Garbsen abbiegende LKW vor Radfahrern. Zudem weist sie auch die Radfahrer auf den toten Winkel der Fahrzeuge hin. Solche Anlagen will die UWG auch für zwei aus ihrerer Sicht kritische Kreuzungen in Neustadt haben. Das Warnsystem soll nach Meinung der Unabhängigen an der Einmündung der Landwehr in die Nienburger Straße und an der Bahnhofskreuzung, Wunstorfer Straße und Herzog-Erich-Allee durch die leuchtenden Hinweise Unfälle verhindern helfen. An der Bahnhofskreuzung verunglückte im Sommer 2016 ein 60-jähriger Radfahrer tödlich. Der Fahrer eines Tanklasters hatte ihn beim Abbiegen übersehen.

Das bisher bundesweit erste Verkehrswarnsystems Bike-Flash steht an der Kreuzung zum neuen Logistikzentum von Amazon in Garbsen

Das bisher bundesweit erste Verkehrswarnsystems Bike-Flash steht an der Kreuzung zum neuen Logistikzentum von Amazon in Garbsen.

„In Neustadt kommt es an den Kreuzungen immer wieder zu sehr kritischen Situationen und Unfällen“, sagt UWG-Fraktionssprecher Willi Ostermann. Im Haushalt 2019 sollten daher „Mittel in auskömmlicher Höhe“ eingestellt werden, heißt es in der Ratsvorlage. Das in Garbsen installierte und bundesweit einmalige Warnsystem unweit des Amazon-Logistikzentrums kostet 34.000 Euro. Die Kosten teilen sich die Region Hannover und die Stadt Garbsen.

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Auch die Stadt Neustadt habe sich bereits mit dem Thema beschäftigt, sagt Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. Besonders für den Straßenabschnitt am Bahnhof sei eine solche Lösung interessant. Allerdings gibt es auch Schwierigkeiten, weil für die Anlage relativ viel Platz benötigt wird, der insbesondere an der Ecke Wunstorfer Straße/Herzog-Erich-Allee fehlt.

Von Benjamin Behrens

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