Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Lehrte

Piraten wollen weiter Feinstaub messen

Die Lehrter Piraten wollen weiterhin die Feinstaubkonzentration in Lehrte messen.

Die Lehrter Piraten wollen weiterhin die Feinstaubkonzentration in Lehrte messen.

Lehrte. Lehrtes Piraten sorgen sich weiter um die Luftreinheit im Stadtgebiet. Sie kündigen an, dass sie ihre Messgeräte weiter betreiben wollen und fordern auch den Rat der Stadt auf, sich stärker als bisher um das Thema zu kümmern. Auch der Kampf um mehr Elektromobilität und einen fahrscheinfreien öffentlichen Personennahverkehr gehe weiter, kündigt der Lehrter Ratsherr der Piraten, Sebastian Frenger, in einer Mitteilung an. Die Ergebnisse der Messungen im Stadtgebiet in seien weiterhin im Internetportal abrufbar.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Piraten hatten im Rahmen der Diskussion um die Bebauung des Feierabend-Kleingartengeländes an der Manskestraße im vergangenen Jahr Feinstaubmessgeräte aufgestellt. Zwölf Stück sind im Stadtgebiet verteilt, sagt Frenger. Unter anderem befinden sie sich an den Feierabend-Kleingärten, am Südring und der Burgdorfer Straße. Zwei Messgeräte sind auch in Immensen installiert, eines in Aligse und eines im Sehnder Ortsteil Wassel. Alle drei Minuten werde gemessen. Frenger nennt die Messwerte grenzwertig und gefährlich.

Die Piraten bemängeln, dass die nächsten offiziellen Messstationen für Feinstaub, die vom Gewerbeaufsichtsamt betrieben werden, weit von Lehrte entfernt stehen, in Braunschweig und im Raum Hildesheim. Zwei Stationen gebe es auch in der Landeshauptstadt, am Lindener Berg und an der Göttinger Straße. In der Region Hannover werde gar nicht gemessen, sondern ein Ergebnis aus den Werten umliegender Stationen hochgerechnet. „Wir zweifeln diese Werte an“, sagt Frenger und verweist auch auf die besondere Verkehrssituation rings um Lehrte mit den vielen Staus auf der Autobahn 2.

Frenger regt einen Strauß von Maßnahmen an, um den Ausstoß von Feinstaub zu drosseln. Unter anderem müssten mehr Tempolimits verhängt, Fahrspuren und Parkplätze entfernt und Fahrverbote für die Grenzwerte überschreitende Fahrzeuge ausgesprochen werden. Der öffentliche Nahverkehr gehöre ausgebaut, Fahrradwege müssten erweitert und Grünflächen erhalten werden. Damit sei auch der Erhalt von Kleingärten gemeint. „Überpflastern bringt vielleicht Geld oder Wohnraum, aber keine Gesundheit“, meint Frenger, der sich im Rat gegen die Bebauung der Kleingartenanlage Feierabend gewandt hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Achim Gückel

Mehr aus Lehrte

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.