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Lehrte

Höfe gewähren Einblicke in Landwirtschaft

Joel (9) darf bei Hobbylandwirt Hans-Heinrich Bethmann ein Huhn auf den Arm nehmen.

Joel (9) darf bei Hobbylandwirt Hans-Heinrich Bethmann ein Huhn auf den Arm nehmen.

Arpke.In Arpke hat am Sonntag beim Tag des offenen Hofes die Landwirtschaft im Mittelpunkt gestanden. Gleich sechs Höfe nahmen an der landesweiten Aktion teil und informierten die Besucher über Ackerbau und Tierhaltung. Das Interesse war groß, vor allem Familien mit kleinen Kindern nutzen den Tag, um Landluft zu schnuppern und in Ställe und Scheunen zu schauen.

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Joel aus Arpke durfte bei Hobbylandwirt Hans-Heinrich Bethmann ein Huhn auf den Arm nehmen. „Das ist ein Italiener, der legt weiße Eier“, verkündete Joel sachkundig. Mit Hühnern kennt er sich aus, seine Familie hält Federvieh im Garten. Obwohl der Neunjährige sich sehr für Bauernhöfe interessiert, steht sein Berufswunsch bereits fest: Joel will nicht Bauer, sondern Feuerwehrmann werden.

Dass in der Landwirtschaft der Nachwuchs fehlt, weiß auch Bethmann. Arpkes ehemaliger Ortsbürgermeister hat seinen Betrieb 2014 altersbedingt eingestellt. Seine Kinder gingen beruflich andere Wege. Die Landwirtschaft betreibt Bethmann mittlerweile nur noch als Hobby. Beim Tag des offenen Hofes informierte er über seine Mutterkuh- und seine Geflügelhaltung.

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Landwirt Eckhart Pribbernow erklärt Besucherin Karin Brunke die Technik seines Kartoffelroders.

Landwirt Eckhart Pribbernow erklärt Besucherin Karin Brunke die Technik seines Kartoffelroders.

Rund um die Kartoffel ging es derweil auf dem Hof von Familie Pribbernow. Eckhart Pribbernow beantwortete Fragen zur Ernte- und Pflanztechnik und erklärte den Besuchern zudem, wie sein imposanter Kartoffelroder funktioniert. „Mit dem Tag des offenen Hofes wollen wir den Bürgern moderne Landwirtschaft näherbringen“, sagte Pribbernow. Das sei auch deshalb wichtig, weil es in der Gesellschaft gegenüber Landwirten heutzutage noch oftmals Vorurteile gebe. „Uns wird gern unterstellt, dass wir Tiere quälen und die Böden überdüngen“, sagte Pribbernow. Das sei jedoch völliger Blödsinn, betonte der Arpker Landwirt: „Wir möchten unsere Böden natürlich gesund halten, sonst gibt es dort keinen Ertrag.“

Von Katja Eggers

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