Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Hemmingen

Aus Schülern werden Unternehmer

In Hamburg hat der Verein Futurepreneur schon etliche Schüler an unternehmerisches Denken herangeführt.

In Hamburg hat der Verein Futurepreneur schon etliche Schüler an unternehmerisches Denken herangeführt.

Hemmingen-Westerfeld. Als eine von sechs Schulen in der Region Hannover beteiligt sich die KGS Hemmingen an einem Projekt, mit dem Jugendliche zu unternehmerischem Denken animiert werden sollen. Dabei wenden sie ein in Skandinavien unter dem Namen „Futurepreneur“ – das bedeutet in etwa Zukunftsunternehmer - entstandenes und vom gleichnamigen Hamburger Verein weiterentwickeltes Konzept an.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Schüler sollen angeleitet werden, sich Geschäftsideen auszudenken, einen Plan zur Verwirklichung aufzustellen, ein Produkt oder eine Dienstleistung anzubieten – und letztlich damit reales Geld zu verdienen. Grundsätzlich sollen die Jugendlichen durch das Programm die Möglichkeit erhalten, „ihr unternehmerisches Potenzial zu erkennen“, erklärt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung bei der Region.

Projekt Campusunternehmer an der KGS

An der KGS werden nach Angaben von Hans-Jörg Hansemann, Leiter des Realschulzweiges, derzeit 20 bis 25 Schüler der 8. und 9. Klassen gesucht, die bei dem für den Juni geplanten drei- bis viertägigen Projekt Campusunternehmer mitmachen wollen. In einer ersten Phase werde man versuchen, die Stärken jedes einzelnen Teilnehmers herauszufinden. Das diene nicht nur der konkreten Planung, sondern solle darüber hinaus das Selbstwertgefühl der Jugendlichen steigern. Danach sollen in mehreren Gruppen unternehmerische Ideen entwickelt werden. Darauf folgen Herstellung und Verkauf eines Produktes, wobei das auch eine Dienstleistung sein kann.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Projekt Sommerunternehmer mit mehreren Schulen

Begleitet wird „Futurepreneur“ durch einen Beirat von der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region sowie von Hannoverimpuls, der gemeinsamen Gesellschaft von Landeshauptstadt und Region zur Wirtschaftsförderung. Es gibt auch ein Projekt „Sommerunternehmer“ für Jugendliche unterschiedlicher Schulen in den Sommerferien. Ob Campus- oder Sommerunternehmer: Die Schulen müssen nichts zahlen. Die Region trägt die Hälfte der Kosten von rund 160.000 Euro. Die andere Hälfte wird laut Region von der Beisheim Stiftung getragen (60.000 Euro) und von der Dohle Stiftung (20.000 Euro). Im Laufe der nächsten zwei Jahre sollen außerdem immer mehr Unternehmen einbezogen und zu Partnern werden. Mittelfristig sollen sie nach den Vorstellungen der Region auch zur Finanzierung des Programms beitragen.

Von Thomas Böger

Mehr aus Hemmingen

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.