Burgdorf

Feuerwehr löscht brennende Wiese in der Südstadt

Symbolbild

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Burgdorf. 15 Feuerwehrleute hat die Ortsfeuerwehr Burgdorf am frühen Mittwochnachmittag aufbieten müssen, um eine brennende Wiese an der Eseringer Straße am Rande der Südstadt zu löschen. Das Feuer in Höhe des Welfenwegs, dessen Ursache laut Polizei nicht bekannt ist, war gegen 13.40 Uhr gemeldet worden. Die Feuerwehr war bis 15 Uhr mit zwei Löschfahrzeugen im Einsatz, um die Flammen auf der Wiese und im Unterholz auf einer Fläche von 250 bis 300 Quadratmeter einzudämmen. Ortsbrandmeister Florian Bethmann ist sich sicher: „Das hat sich definitiv nicht selbst entzündet. Ölige Lappen und Heu können sich bei Hitze selbst entzünden, eine Wiese nicht.“ Das Feuer sei vermutlich menschengemacht.

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War es Brandstiftung? Die Polizei sucht Zeugen

Die Polizei ermittelt inzwischen. Sie bittet etwaige Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und etwas zur Entstehung des Brands sagen können, sich unter Telefon (05136) 88614115 auf der Wache an der Straße Vor dem Celler Tor zu melden.

Anders als im Fall der Wiese an der Eseringer Straße, können laut Bethmann trockene Felder bei entsprechender Witterung ein Fraß der Flammen werden, ohne dass ein Brandstifter zuvor Hand angelegt hat. Im Augenblick bestehe diese Gefahr allerdings noch nicht. Das Korn auf den Feldern sei noch nicht abgereift. Die Halme seien deshalb noch saftig, also feucht, was eine Selbstentzündung selbst bei extremer Sonneneinstrahlung wie in den vergangenen Tagen verhindere. „In ein zwei Wochen wird es vermutlich schlimmer“, nimmt Bethmann, der selbst Landwirt ist, an.

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Ab 70 Grad im Heuballen herrscht Brandgefahr

Anders sei es beim Heu: Wenn sich nach der Pressung zu Ballen im Heu noch Restfeuchte befinde, könne es zu chemischen Prozessen kommen, bei denen Wärme entsteht. Landwirte riefen in diesen Fällen die Feuerwehr zuhilfe. Die Ortsfeuerwehr verfüge über eine sogenannte Heusonde, die die Temperatur im Heuballen misst. Mit dieser sei die Feuerwehr in diesem Jahr bereits mehrfach ausgerückt. „An einigen Stellen war es wirklich kritisch“, berichtet Bethmann. Ab einer Temperatur von über 60 Grad Celsius müssten die Heuballen dann auseinandergefahren werden. „Ab 70 Grad herrscht akute Brandgefahr.“

Weitere Meldungen der Polizei und der Feuerwehr im Stadtgebiet von Burgdorf lesen Sie im Polizeiticker.

Von Joachim Dege

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