Barsinghausen

Christen sind erfüllt von neuen Eindrücken beim Kirchentag

Die Gruppe aus dem Calenberger Land hat beim Kirchentag in Dortmund viele eindrucksvolle Begegnungen.

Die Gruppe aus dem Calenberger Land hat beim Kirchentag in Dortmund viele eindrucksvolle Begegnungen.

Barsinghausen. Erfüllt von vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ist eine Gruppe aus dem Kirchenkreis Ronnenberg vom Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund zurückgekehrt. Die fünftägige Großveranstaltung hatte diesmal unter der Losung „Was für ein Vertrauen“ gestanden. Kirchenvorsteherin Annette Kuban von der Barsinghäuser Mariengemeinde und die Pastorinnen Uta Junginger (Mariengemeinde) und Kristin Köhler (Petrusgemeinde) organisierten die generationenübergreifende Fahrt, bei der Christen im Alter von elf bis 71 Jahren dabei waren.

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Auch Singen und Tanzen auf dem Programm

Die Teilnehmer aus Barsinghausen und den umliegenden Kommunen waren beeindruckt von Bibelarbeiten mit der früheren Landesbischöfin Margot Käßmann oder jüdisch-christlichen Bibelarbeiten zu einem Text aus dem Hiobbuch oder mit Fernsehmoderatorin Dunja Hayali, wie Pastorin Uta Junginger berichtet. Die Gruppe erlebten auch Podiumsdiskussionen mit christlichen, jüdischen und muslimischen Theologen oder zum Thema Fake News und Digitalisierung. Abwechslung gab es beim Offenen Singen mit Liedermacher Fritz Baltruweit. Abends tanzten die Teilnehmer aus dem Calenberger Land bei Großkonzerten mit Culcha Candela oder der A-Cappella-Band Maybebop und Foolsgarden („Lemon Tree“). Sie erlebten zudem den prominenten Klavierkabarettisten Bodo Wartke auf dem Friedensplatz und im Anschluss den Nachtsegen im Kerzenlicht.

Zum Abschluss ins Stadion

Zum Abschluss besuchte die Gruppe im Dortmunder Fußballstadion den Abschlussgottesdienst mit Gesang. „Wenn Zigtausende in einem Stadion das Vater Unser beten, dann geht das unter die Haut“, sagt Junginger. Die jüngsten Teilnehmer aus dem Ronnenberger Kirchenkreis waren Jonna (11 Jahre) und Konfirmand Mattis (13) aus der Mariengemeinde. Sie fanden die Fahrt „total cool“, wie Junginger berichtet. Beide wollen auf jeden Fall in zwei Jahren beim nächsten Kirchentag in Frankfurt wieder mit dabei sein.

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Von Andreas Kannegießer

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