Bildergalerie: So wirkt sich die Betreuungssituation auf Barsinghäuser Familien aus

Tobias Hunze mit seiner Tochter Lene (2): „Im Stundentakt ändert sich die Betreuungssituation. Ich arbeite als IT-Leiter und muss dann oft spontan die Betreuung meiner Kinder übernehmen oder die Großeltern müssen einspringen. Das können sie aber auch nicht immer machen. Die Stadt muss einen besseren Personalbedarfsplan machen. Das Problem ist ihr seit Jahren bekannt. Im Zweifel kann die Stadt auch uns Eltern fragen, ob wir mal die Betreuung einer Gruppe übernehmen können. Da sind viele Eltern bereit zu, noch wurden wir aber nicht gefragt."
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Tobias Hunze mit seiner Tochter Lene (2): „Im Stundentakt ändert sich die Betreuungssituation. Ich arbeite als IT-Leiter und muss dann oft spontan die Betreuung meiner Kinder übernehmen oder die Großeltern müssen einspringen. Das können sie aber auch nicht immer machen. Die Stadt muss einen besseren Personalbedarfsplan machen. Das Problem ist ihr seit Jahren bekannt. Im Zweifel kann die Stadt auch uns Eltern fragen, ob wir mal die Betreuung einer Gruppe übernehmen können. Da sind viele Eltern bereit zu, noch wurden wir aber nicht gefragt."

Kristin Petruschkat mit Tochter Emilia (4): „Ich bin einer der Elternvertreterinnen der Kita in Landringhausen. Seit September gibt es dort keine zuverlässige Betreuung. Drei Monate lang war die Kita sogar ohne feste Leitung. Wir möchten eine transparente Kommunikation über die Personalplanung. Die ganze Situation hat auch die Elternschaft verändert. Es ist eine Ellenbogengesellschaft geworden, weil jeder schaut, wo er sein Kind unterbringt. Das belastet uns. Obwohl die Kita so oft ausfällt, bekommen wir das Essensgeld nicht zurückerstattet. Das ist für viele Familien auch eine finanzielle Belastung. Viele Kinder wollen überhaupt nicht mehr in den Kindergarten gehen, und weinen morgens, weil sie die Betreuer nicht kennen. Denn Kinder brauchen Routine, das wissen wir alle.“
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Kristin Petruschkat mit Tochter Emilia (4): „Ich bin einer der Elternvertreterinnen der Kita in Landringhausen. Seit September gibt es dort keine zuverlässige Betreuung. Drei Monate lang war die Kita sogar ohne feste Leitung. Wir möchten eine transparente Kommunikation über die Personalplanung. Die ganze Situation hat auch die Elternschaft verändert. Es ist eine Ellenbogengesellschaft geworden, weil jeder schaut, wo er sein Kind unterbringt. Das belastet uns. Obwohl die Kita so oft ausfällt, bekommen wir das Essensgeld nicht zurückerstattet. Das ist für viele Familien auch eine finanzielle Belastung. Viele Kinder wollen überhaupt nicht mehr in den Kindergarten gehen, und weinen morgens, weil sie die Betreuer nicht kennen. Denn Kinder brauchen Routine, das wissen wir alle.“

Jana Holzmeyer: „Elterngespräche finden kaum oder gar nicht statt, weil es eine hohe Fluktuation bei den Leiterinnen und Erzieherinnen gibt. Es bleibt Ratlosigkeit zurück, weil niemand überhaupt einen Entwicklungsbericht über das eigene Kind schreiben kann. Bei vielen Eltern gibt es Burnout und Existenzängste. Wir fordern eine kurzfristige Reaktion bei Personalausfällen, eine verlässliche Betreuung und eine feste Bindungsperson für die Kinder und einen festen Ansprechpartner für uns Eltern.“
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Jana Holzmeyer: „Elterngespräche finden kaum oder gar nicht statt, weil es eine hohe Fluktuation bei den Leiterinnen und Erzieherinnen gibt. Es bleibt Ratlosigkeit zurück, weil niemand überhaupt einen Entwicklungsbericht über das eigene Kind schreiben kann. Bei vielen Eltern gibt es Burnout und Existenzängste. Wir fordern eine kurzfristige Reaktion bei Personalausfällen, eine verlässliche Betreuung und eine feste Bindungsperson für die Kinder und einen festen Ansprechpartner für uns Eltern.“

Heino Knobus und Klaudija Knobus mit ihren Kindern David (10) und Johanna (3): „Oft müssen wir bei der Betreuung einspringen, aber wir sind auch unserem Arbeitgeber verpflichtet. Wir arbeiten beide als Köche und können nur begrenzt im Home Office arbeiten. Wir fordern eine Verlässlichkeit von der Stadt. Es muss alles besser planbar sein.“
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Heino Knobus und Klaudija Knobus mit ihren Kindern David (10) und Johanna (3): „Oft müssen wir bei der Betreuung einspringen, aber wir sind auch unserem Arbeitgeber verpflichtet. Wir arbeiten beide als Köche und können nur begrenzt im Home Office arbeiten. Wir fordern eine Verlässlichkeit von der Stadt. Es muss alles besser planbar sein.“

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Tobias Voigt mit seiner Tochter Marie (7): „Meine Tochter Marie ist mittlerweile in der Schule, aber davor haben wir bei der Betreuung von ihr viele Probleme gehabt. Mein Sohn Noah ist vier Jahre alt und geht noch in den Kindergarten. Er braucht wegen einer leichten Behinderung eine spezielle Förderung. Oft werden die Kinder mit Förderbedarf als erstes nach Hause geschickt, wenn Personal fehlt, und ich muss ihn selbst betreuen. Aber ich kann ihn nicht in dem Maße fördern, wie es nötig wäre, weil ich dafür keine pädagogische Ausbildung habe. Ich bin Handwerker. Die Stadt sollte mehr Geld locker machen und die Erzieher besser bezahlen.“
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Tobias Voigt mit seiner Tochter Marie (7): „Meine Tochter Marie ist mittlerweile in der Schule, aber davor haben wir bei der Betreuung von ihr viele Probleme gehabt. Mein Sohn Noah ist vier Jahre alt und geht noch in den Kindergarten. Er braucht wegen einer leichten Behinderung eine spezielle Förderung. Oft werden die Kinder mit Förderbedarf als erstes nach Hause geschickt, wenn Personal fehlt, und ich muss ihn selbst betreuen. Aber ich kann ihn nicht in dem Maße fördern, wie es nötig wäre, weil ich dafür keine pädagogische Ausbildung habe. Ich bin Handwerker. Die Stadt sollte mehr Geld locker machen und die Erzieher besser bezahlen.“

Natalia Schumacher und Isabelle (3): „Meist gibt es nur einen Tag in der Woche, an der die Kita ohne Einschränkungen geöffnet hat. Wir haben oft den Fall, dass wir morgens darüber informiert werden, dass die Kita heute schon früher schließt. Die Großeltern springen zum Glück oft ein, ohne sie könnte ich meinen Job nicht machen.“
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Natalia Schumacher und Isabelle (3): „Meist gibt es nur einen Tag in der Woche, an der die Kita ohne Einschränkungen geöffnet hat. Wir haben oft den Fall, dass wir morgens darüber informiert werden, dass die Kita heute schon früher schließt. Die Großeltern springen zum Glück oft ein, ohne sie könnte ich meinen Job nicht machen.“

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