Gastro-Typen

Warum sind die Sonnenuntergänge das größte Plus, Herr Laudien?

Liebt die Sonnenuntergänge: Daniel Laudien leitet den „Insel Beach Club“.

Liebt die Sonnenuntergänge: Daniel Laudien leitet den „Insel Beach Club“.

Hannover. Er hat eine besondere Beziehung zum Wasser: Restaurantleiter Daniel Laudien (43) liebt die Sonnenuntergänge im „Insel Beach Club“.

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Sie leiten das Restaurant „Die Insel“ und den „Insel Beach Club“. Warum passt das so gut zu ihnen?

Ich bin schon immer mit dem Wasser verbunden gewesen. Erstens bin ich Sternzeichen Wassermann, ich war vier Jahre bei der Marine und 2016 bin ich für eineinhalb Jahre aufs Kreuzfahrtschiff gegangen. Danach folgten weitere Jahre am Wasser in St. Peter Ording. Für mich ist das Restaurant am Maschsee ein kleiner Urlaubsort. Das größte Plus ist der Sommer und die Sonnenuntergänge, die hier jeden Abend anders wunderschön sind. Die Gäste kommen immer schon mit einem Lächeln rein. Hier Gastgeber sein zu dürfen, ist wirklich das Schönste, was man haben kann.

Vorher war der obere Restaurant- Bereich nur für Mitglieder des Fitness-Clubs Aspria zugänglich. Jetzt ist er wieder offen?

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„Die Insel“ ist eine einzigartige Location in Hannover – und die möchten wir niemandem vorenthalten. Wer Lust hat und gute Laune mitbringt, ist jederzeit willkommen und herzlich gern gesehen.

Ebenfalls geöffnet: In „Die Insel“ können jetzt auch wieder Gäste, die nicht Aspria-Mitglied sind.

Ebenfalls geöffnet: In „Die Insel“ können jetzt auch wieder Gäste, die nicht Aspria-Mitglied sind.

Wie sieht die aktuelle Ausrichtung der Karte aus?

Das Aspria steht für „Life. Live. Well.“ – die Karte bietet unseren Gästen nach dem Sport oder einfach so die Möglichkeit, Speisen wie unsere selbst gemachten Burger zu genießen, oder aber auch leichte Salate, Bowls oder Pasta. Frische Säfte runden das Ganze ab. Und unsere Burger kann ich wirklich allen ans Herz legen. Die Patties mit 200 Gramm reinem Rindfleisch machen wir selber.

Welches Publikum will der „Insel Beach Club“ anziehen?

Alle Menschen. Man kann Sport, Arbeiten und den Besuch im Lokal verbinden. Wir haben hier überall kostenloses W-Lan und das wird auch jetzt schon gern genutzt von unseren Gästen, die nach dem Sport den Laptop aufklappen, arbeiten und die Aussicht genießen. Dieses Angebot möchten wir auch Nichtmitgliedern machen. Unsere Gäste sollen sich wohlfühlen. Man muss sich bei uns in Flip-Flops und Bademantel nicht underdressed fühlen.

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Wo gehen Sie in Ihrer Freizeit gern essen?

Ganz unterschiedlich. Letztens waren wir mit Freunden beim „Schnitzelkönig“ im Harz. Und ansonsten gehe ich sehr gern griechisch essen.

Die Location ist geeignet für besondere Anlässe und Veranstaltungen. Kann man „Insel“ und „Beach Club“ auch mieten?

Aber ja. Wir sind sogar schon sehr gut gebucht – vor allem mit Hochzeiten. Für größere Veranstaltungen bieten wir auch spezielle Menüs und Buffets auf Anfrage an.

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Maritimes Ambiente im „Insel Beach Club“.

Maritimes Ambiente im „Insel Beach Club“.

Der Geschäftsführer vom Aspria Hannover hat sich gerade für den „Iron Man“ in Frankfurt angemeldet. Wäre Triathlon auch etwas für Sie?

Fahrrad fahre ich sehr gern, auch längere Strecken – gerade bin ich mit dem Rad nach Bad Salzuflen gefahren. Aber Schwimmen oder Laufen ist nicht meins (lacht).

Wie sieht es sonst bei Ihnen mit Sport aus?

Früher sehr viel, heute nicht mehr unbedingt. Obwohl ich immer sage, in unserem Beruf läuft man im Durchschnitt 20 bis 25 Kilometer am Tag. Das ist auch schon ganz sportlich.

Welche fünf Lebensmittel würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

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Weder noch. Ein Feuerzeug und ein Messer wären wichtig. Mit dem Messer kann ich etwas schnitzen, oder Früchte aufschneiden. Mit dem Feuerzeug könnte ich Feuer machen. Zum Trinken würde ich Regenwasser kondensieren. („Da merkt man, dass Daniel eine Seals-Ausbildung hat“, bemerkt Aspria-Chef Thomas Strohmeyer beim Vorbeigehen).

Daniel Laudien

*18. Februar 1978 in Meerane (Sachsen). Er macht eine Ausbildung als Koch und als Restaurantfachmann, 1999 bis 2003 geht er zur Marine. Danach arbeitet er in Berlin im Adlon, in St. Peter Ording und zwei Jahre auf Kreuzfahrtschiffen. 2001 kommt er das erste Mal nach Hannover, der Liebe wegen. Seit drei Jahren arbeitet er bei Aspria und im „Insel Beach Club“ (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 81, Telefon 0511/831214). Auf der Karte stehen Burger und gesunde Gerichte, alle zwei Wochen ist Sonntags-Brunch (nächster Termin am 6. Februar). Infos unter www.inselbeach-club.de

Welche Eigenschaften braucht der perfekte Wirt?

Lächeln. Man merkt es dem Wirt einfach an, ob es von Herzen kommt. Wenn die Sonne mal nicht scheint, ist das egal – wir haben die Sonne im Herzen, dann wird es automatisch warm. Wir als Servicekräfte sind auch Zuhörer, Ratgeber, die Schulter zum Anlehnen und Reden. Das macht uns menschlich und nahbar.

Was ist Ihr Lieblingsgericht der Kindheit?

Senfeier. Schön mit Kapernsauce!

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Vergangenes Jahr gab es viele Konzerte unten am Strand, wird es das dieses Jahr auch wieder geben?

Es sind sehr viele Events geplant. Konzerte, Firmenveranstaltungen, aber auch der Triathlon wird wieder hier ausgetragen. Wenn Nena unten ein Konzert gibt, kann man das von unserer Terrasse verfolgen.

Was ist der Vorteil in einer Location zu arbeiten, die an einen Fitness-Club angeschlossen ist?

Es ist mittlerweile schwierig, in der Gastronomie überhaupt noch Leute für den Beruf zu faszinieren. Aber wir haben hier mit dem Aspria einen Club, der mega ist. Wir bekommen als Mitarbeiter die Möglichkeit, vor und nach der Arbeit Sport zu machen, in die Sauna zu gehen oder unsere Kinder in der Kids-Betreuung abzugeben, wenn Not am Mann ist. Das ist schon ein Luxus.

Von Luisa Verfürth

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