Justiz

Urteil gegen Vergewaltiger aus Hannover: Fünfeinhalb Jahre Haft

Der Angeklagte sitzt im Sitzungssaal vom Landgericht neben seinem Anwalt Jochen Stein.

Der Angeklagte sitzt im Sitzungssaal vom Landgericht neben seinem Anwalt Jochen Stein.

Hannover. Weil er in sechs Fällen elf- bis 13-jährige Mädchen vergewaltigt hat, ist ein Mann aus Hannover zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Strafmildernd seien das Geständnis und die Kooperationsbereitschaft des Angeklagten gewertet worden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hannover am Donnerstag.

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Der 42-Jährige hatte sich von einem Psychiater begutachten lassen. Dem Sachverständigen zufolge liegt keine „Hangtäterschaft“ vor. Das heißt, dass nicht zu erwarten ist, dass der Mann auch in Zukunft Kinder missbraucht. Der Angeklagte hatte erklärt, er habe mit dem Thema abgeschlossen, als sein Sohn geboren wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (Az.: 96 KLs 27/19).

Mann vergewaltigte Mädchen nicht nur in Hannover

Zum Prozessauftakt hatte der 42-Jährige gestanden, dass er sich im Internet als attraktiver Junge ausgegeben und junge Mädchen zu Nacktbildern und Sex-Videos überredet habe. Bei späteren persönlichen Treffen kam es zu sexuellen Übergriffen, die der Mann auch filmte.

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Von acht in der Anklage vorgeworfenen Vergewaltigungen räumte er sechs ein. Im Gegenzug für das Geständnis sicherte ihm das Gericht eine Gefängnisstrafe von maximal fünf Jahren und neun Monaten zu. Tatorte zwischen 2010 und 2013 waren Hannover, Wolfenbüttel, Halle in Sachsen-Anhalt sowie Werder und Schwielowsee in Brandenburg.

Von RND/dpa

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