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SUVs parken teurer

Parken nur mit Ausweis: Anwohnerparkzonen wie hier im Nikolaiviertel nahe dem Astor-Kino will die Stadt auch in anderen Stadtteilen einrichten.

Parken nur mit Ausweis: Anwohnerparkzonen wie hier im Nikolaiviertel nahe dem Astor-Kino will die Stadt auch in anderen Stadtteilen einrichten.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Stadt braucht Geld - viel Geld. Allein die aktuellen Anstrengungen zur Bewältigung der Energiekrise und der Flüchtlingsunterbringung verschlingen Millionen Da kommt es also ganz gelegen, dass die Gebühren fürs Anwohnerparken hochgeschraubt werden, könnte man meinen. Aber ist das die ganze Wahrheit oder geht es nicht doch um mehr? Denn auch das Verkehrskonzept der Stadt spielt eine Rolle und die Frage, wo Hannover in den nächsten Jahren hin will. Wenn es klappen soll mit der Vision einer autoarmen und fahrradfreundlicheren Stadt, wenn es Quartiere oder sogenannte Superblocks ohne Pkw geben soll, wenn das Leben in und rund um die City attraktiver werden soll, dann muss auch das Thema Parken mitgedacht werden. Und deshalb soll es für Anwohner unattraktiver werden, sich ein großes, schweres Fahrzeug vor die Tür zu stellen. Weil man in der List, Oststadt, in Linden und der Nord- und Südstadt eben ganz anders lebt als in den Randgebieten und im Umland. Ist eine Preisstaffel ungerecht? Nein, sie ist realitätsnäher und deshalb fairer als eine Einheitsgebühr für alle. Übrigens: Dass weniger Auto manchmal mehr ist, kann man an diesem ersten Adventswochenende gleich mal ausprobieren. Denn am Sonnabend steigt der zweite Gratistag im Nahverkehr der Region. Schon der erste vor drei Jahren war ein voller Erfolg.

Bisher in Hannover die Ausnahme: Das Anwohnerparken soll ausgeweitet werden.

Bisher in Hannover die Ausnahme: Das Anwohnerparken soll ausgeweitet werden.

 

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Das Zitat des Tages

Ich hatte nicht mehr die Kraft, mich durchzusetzen.

Angela Merkel

die Alt-Bundeskanzlerin über das Ende ihrer Amtszeit und die Ukraine-Politik

den Artikel dazu finden Sie hier

 

Der Tipp des Abends

Bevor es in der Adventszeit wieder sehr besinnlich wird, sollte man seinen inneren Akku nochmal mit etwas Handfestem aufladen. In der 60er-jahre-Halle auf dem Faustgelände (Zur Bettfedernfabrik 3) zeigt heute die deutsche Punkband Slime, dass sie es noch immer kann. Seit über 40 Jahren stehen die Hamburger auf der Bühne - und haben den Punk in den 1980ern maßgeblich beeinflusst. Einlass ist ab 19 Uhr, Karten gibts für 28 Euro an der Abendkasse. Das wird krachen - versprochen.

Machen Sie das Beste aus Ihrer Zeit,

Harald Thiel

Chef vom Dienst

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