Nicht gut fürs Klima

Stadt Hannover will mit Bebauungsplänen Schottergärten verhindern

Grau statt Grün: Ein typischer Schottergarten.

Grau statt Grün: Ein typischer Schottergarten.

Hannover. Immer mehr Hausbesitzer legen Steine, Kies und Schotter in ihre Gärten. Das spart zwar Arbeit, ist aber – so die Stadt – nicht gut fürs Mikroklima in Hannover. Die Verwaltung will keine Schottergärten mehr.

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In einer Antwort auf Fragen der SPD-Ratsfraktion heißt es, in neuen Bebauungsplänen soll die Anlage von Gärten mit viel Grau statt Grün durch Gestaltungsregeln ausgeschlossen werden. Ob das machbar ist, werde derzeit geprüft.

Anteil von Schottergärten wächst stetig

Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün beobachten, dass der Anteil von Schottergärten stetig wächst. Weil ohnehin schon sehr viele Flächen in Hannover versiegelt sind und sich im Sommer aufheizen, habe das Versiegeln von Gärten negative Effekte auf das Mikroklima in der Stadt.

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Biologische Verarmung durch Abdeckung

Unter dem Grau können keine Pflanzen wurzeln. Oft werde unter dem Schotter noch eine Abdeckung eingebracht. Das führe zur biologischen Verarmung. Auch Pflanzungen mit Thuja oder Kirschlorbeer brächten nichts: „Heimische Tierarten können nicht davon profitieren.“

Was die Versiegelung von Flächen angeht, ist die Stadt Hannover aber selbst oft kein Vorbild.

Von Vera König

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