Restauranttest

So aufregend schmeckt’s beim Libanesen „Layalina“

Willkommen: Hassan Tarhini vom „Layalina“ mit der Süßspeise Kenafe.

Willkommen: Hassan Tarhini vom „Layalina“ mit der Süßspeise Kenafe.

Hannover. Ambiente: Das „Layalina“ versteht sich als Lounge, Bar und als Restaurant. Im vorderen Bereich befindet sich der große Tresen, der auch tagsüber abwechselnd in grünes und pinkfarbenes Licht getaucht wird. Weiter hinten in dem geräumigen Lokal liegt der hellere Wintergarten, in dem wir Platz nehmen.

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Lounge und Restaurant: Große Wandlampen beleuchten das Lokal.

Lounge und Restaurant: Große Wandlampen beleuchten das Lokal.

Aus den Boxen erklingen orientalische Klänge, auf dem Boden in Marmoroptik stehen Holztische. Goldene Hängelampen, aber auch großflächige Wandlampen mit Blätterornamenten spenden Licht. Frische Rosen zieren die Tische, überall finden sich Grünpflanzen, Kerzen, Fotografien und Gemälde, die allerdings nicht immer miteinander harmonieren.

Service: Der Kellner kontrolliert unsere Impfnachweise am Tisch und wirkt zunächst sehr zurückhaltend. Doch als wir ihm erzählen, dass wir uns auf unserem ersten libanesischen Restaurantbesuch freuen, entdecken wir ein entzücktes Lächeln hinter seiner Maske.

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In der Altstadt: Das „Layalina“ liegt an der Kramerstraße 17.

In der Altstadt: Das „Layalina“ liegt an der Kramerstraße 17.

Auf Nachfrage erzählt er uns, dass „Layalina“ sich kaum ins Deutsche übersetzen lässt: Sinngemäß bedeutet es „romantische Nächte“. Pluspunkt: Da wir überaus euphorisch bestellen, schaffen wir bei weitem nicht alle Speisen, so dass uns die Servicekraft alle Reste am Ende transportkompatibel einpackt.

Info Layalina

Kinder willkommen

Hunde willkommen

Vegane Gerichte

Restaurant ist barrierefrei, auch die Toiletten

Barzahlung, EC, Kreditkarten

Kramerstraße 17

30159 Hannover

0511/16922722

layalina-restaurant.de

Geöffnet Montag bis Freitag 12 bis 22 Uhr, Sonnabend und Sonntag 12 bis 24 Uhr

Essen & Trinken: Wir beginnen mit der großen Vorspeisenplatte ("Mezza 2", 18,50 Euro) und hätten uns nicht besser entscheiden können. Ganze elf Schälchen reiht der Kellner vor uns auf, die appetitlich aussehen und verführerisch duften. Wir probieren unter anderem Baba Ghanoush (Püree aus Aubergine und Sesampaste), pikantes Muhammara (Paprikapaste mit Walnüssen), gefüllte Weinblätter, eine leicht rauchige Auberginencreme mit Granatapfelkernen, äußerst cremigen Hummus, der erst verzögert seine sanfte Schärfe zeigt, gebratene Auberginen mit schöner Kruste und mit Fleisch oder Spinat gefüllte Teigtaschen.

Tolle Auswahl: Die Vorspeisenplatte „Mezze 2“.

Tolle Auswahl: Die Vorspeisenplatte „Mezze 2“.

Dazu haben wir eine großzügige Portion dünnes, warmes Fladenbrot bekommen. Den Gaumen freut es, denn bei dieser Auswahl ist alles dabei: Schärfe, Frucht und Säure, cremige, krosse und knackige Texturen – und ganz viel Aroma.

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Der Wintergarten: Das Restaurant bietet viel Platz.

Der Wintergarten: Das Restaurant bietet viel Platz.

Weiter geht es mit der veganen Falafel-Rolle (4,90 Euro), die mit Tomaten, Salat und (etwas zu wenig) Sesamsauce gefüllt ist und einem weiteren optischen Highlight: dem Schisch Tawouk (10,90 Euro), einem würzigen und sehr zarten Hähnchen-Spieß, der auf dem Lavasteingrill gegart wurde. Das krosse Fleisch harmoniert aufs Feinste mit einem Knoblauchdip und einem kleinen knackigen Salat. Dazu haben wir aus einer Auswahl an Beilagen die „scharfen Korianderkartoffeln“ (die wir gar nicht so scharf finden) gewählt – ebenfalls eine tolle Ergänzung.

Fazit: Keine Lust auf Italiener oder Grieche? Im "Layalina" gehen wir auf kulinarische Entdeckungsreise und geben unseren Geschmacksknospen Arbeit – die sie wirklich gerne verrichten werden.

Bewertung Layalina

Ambiente: 5

Service: 6

Essen & Trinken: 7

Unsere Sternebewertung: 1 = unterirdisch, 2 = schwach, 3 = bemüht, 4 = ausbaufähig, 5 = ordentlich, 6 = vielversprechend, 7 = ausgezeichnet, 8 = himmlisch

Von Julia Braun

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