Internationale Küche

„Oikos“: So schmeckt das moderne Griechenland in Hannover

Schon lange in der Region: Odysseus Agorastos hat in verschiedenen Restaurants gearbeitet, zum Beispiel als Restaurantleiter im „Palladion“, und auch schon eigene betrieben, wie das „Kytaro“ in Großburgwedel, geführt. Der 57-Jährige will moderne griechische Küche anbieten. Lammkoteletts, wie sie Koch Ervis Ferizis serviert, kommen etwa mit Kartoffelpüree.

Schon lange in der Region: Odysseus Agorastos hat in verschiedenen Restaurants gearbeitet, zum Beispiel als Restaurantleiter im „Palladion“, und auch schon eigene betrieben, wie das „Kytaro“ in Großburgwedel, geführt. Der 57-Jährige will moderne griechische Küche anbieten. Lammkoteletts, wie sie Koch Ervis Ferizis serviert, kommen etwa mit Kartoffelpüree.

Hannover. Hier wurde alles neu gemacht, von den Vorgängern „Ferrys Landhaus“ und „Restaurant Mardal“ blieb nichts übrig. Betreiber Odysseus Agorastos (57) hat dafür extra den Innenarchitekten Andreas Toumanidis aus Griechenland kommen lassen, genauso wie die Handwerker, die die Wände verputzt und weitere Arbeiten verrichtet haben. Die Stühle aus Echtholz und Korb hat Agorastos ausgesucht – natürlich in Abstimmung mit seinem Architekten. Herausgekommen ist ein Ambiente, das den Stil moderner Restaurants in Athen oder Thessaloniki nach Kirchrode bringt.

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Jetzt ist Der Tresen in der Mitte: Mitarbeiter Jordanis Chasirtzis hat von dort aus seine Gäste im Blick. Während der Neugestaltung des „Oikos“ wurden auch Wände durchbrochen, um das Ambiente offener zu gestalten.

Jetzt ist Der Tresen in der Mitte: Mitarbeiter Jordanis Chasirtzis hat von dort aus seine Gäste im Blick. Während der Neugestaltung des „Oikos“ wurden auch Wände durchbrochen, um das Ambiente offener zu gestalten.

Service

Am Empfang werden die Impfnachweise kontrolliert, am Tisch wird uns ein QR-Code zum Einloggen in die Luca-App gegeben – alles sehr freundlich und umgänglich. Es gilt die 2-G-Regel, nur 70 Prozent der Tische werden belegt. Wir merken schnell, dass es Odysseus Agorastos und seinem Team eine Herzensangelegenheit ist, die Gäste zu bewirten und ihnen einen entspannten Abend zu bereiten. Das lässt uns leicht darüber hinwegsehen, wenn bei den Getränken das bestellte Wasser zunächst vergessen wurde, während der Wein schon auf dem Tisch steht. Zumal es am Ende den Ouzo selbstverständlich aufs Haus gibt.

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Essen und Trinken

Neben der Standardkarte gibt es eine Tageskarte mit wechselnden Gerichten. Im „Oikos“ wird gerne auf traditionelle griechische Weise serviert. Soll heißen: Die kalten und warmen Gerichte können auf Wunsch alle zusammen ohne große Trennung von Vor- und Hauptspeisen auf den Tisch kommen. Das machen wir.

Das Konzept für die Einrichtung stammt von einem Innenarchitekten aus Griechenland.

Das Konzept für die Einrichtung stammt von einem Innenarchitekten aus Griechenland.

Zunächst gibt es frisch gebackenes Brot mit Olivenöl. Das Vollkornmehl dafür lässt Odysses Agorastos extra aus der Heimat kommen, genauso wie das aromatische Öl. Schmeckt nach Griechenland!

Los geht es dann mit einem herrlich milden Auberginenpüree (6,90 Euro), das ohne Mayonnaise auskommt, dafür leicht, frisch und trotzdem cremig ist. Der Graviera Naxou (6,90 Euro), ein kräftiger Hartkäse von der Insel Naxos, kommt als dicke Scheibe leicht knusprig gebacken mit einem Zitronenviertel auf den Tisch. Wer Saganaki mag, wird den Graviera lieben. Dazu haben wir Pastizio (10,90 Euro) und Kleftiko (17,90 Euro) bestellt.

Der überbackene Nudelauflauf mit Tomaten-Hackfleischsauce überzeugt uns vor allem wegen seiner feinen Zimtnote und der wohl dosierten Schicht Bechamelsauce, die den Auflauf nicht zu mächtig werden lässt. Das Kleftiko wird uns ofenfrisch und in Backpapier gehüllt serviert. Die Fleischstücke sind zart und mit einem mildwürzigen Lammgeschmack, dazu wurden Kartoffeln, Möhren und Erbsen gebacken – alles nur mit ein wenig Öl, Oregano und Zitrone perfekt abgeschmeckt. Als frisches Element wählen wir den Kretanischen Salat (7,90 Euro), eine Mischung aus scharfem Rukkola, Babyspinat, kräftigem Schinkenspeck und typisch griechischem Dakos (ein hartes, Zwieback-ähnliches Brot, das durch das Dressing aufgeweicht wird.

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Lammkoteletts, wie Koch Ervis Ferizis serviert, kommen etwa mit Kartoffelpüree.

Lammkoteletts, wie Koch Ervis Ferizis serviert, kommen etwa mit Kartoffelpüree.

Der Wein dazu kann sich wirklich sehen lassen: Der rote Nemea Bio vom Weingut Spiropoulos (0,2 Liter für 5,90 Euro) ist zwölf Monate im Eichenfass gereift und passt mit roten Früchten, Vanille und Gewürzen gut zum Essen. Der spritzig-fruchtige Miliasto Bio Rose (0,2 Liter für 5,90) ist gut gekühlt und ebenfalls empfehlenswert.

Fazit

Das „Oikos“ hat sich seinen Platz unter den Top-Griechen der Stadt wirklich verdient.

Info „Oikos“

Mardalstraße 12

30559 Hannover

0511/78091201

Oikos im Internet

Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch bis Freitag ab 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag ab 12 Uhr, Dienstag Ruhetag

Barzahlung, EC, Kreditkarte

Für Kinder geeignet

Hunde willkommen

Veganes Gericht

Nicht barrierefrei

Von Sönke Lill

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