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Neuer Ärger ums Maschseefest: „Wenn sich nichts ändert, sind wir raus.“

Party mit Anspruch: Das Maschseefest in Hannover.

Party mit Anspruch: Das Maschseefest in Hannover.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Es ist DIE Leuchtturmveranstaltung in Hannover und weit über die Regionsgrenzen hinaus bekannt: das Maschseefest. 19 Tage Ausnahmezustand mit kulinarischer Weltreise und Party in Sommernächten. Klingt alles wunderbar, doch es gibt auch eine Menge Ärger. Nun haben gleich drei Gastwirte angekündigt: Wenn sich nichts ändert, sind wir raus.

Es geht um das Dauerthema Geibelstraße. Weil sich die Anwohner von der Lautstärke gestört fühlen, muss an dem Ostufer unter der Woche um 22 Uhr die letzte Runde an der Bar abgegeben werden. Unfair, wie Hannovers Gastronomen Björn Hensoldt und Christoph Eisermann finden. Überall anders am See geht die Sause zum Teil bis 2 Uhr morgens. Und entsprechend unterschiedlich sind die Umsätze. Während am lukrativen Nordufer die Gastgeber ordentliche Gewinne erzielen, geht‘s am früheren Geibeltreff in erster Linie um Plus-Minus-Null. Lukrativ geht anders.

Und obwohl die Verträge für das nächste Jahr noch gelten, drohen die Gastronomen mit der Kündigung – Björn Hensoldt widerspricht dem Gerücht, mit seinem Clichy wäre er schon fix raus. Aber ein Abschied vom Ostufer, um sich auf seine Aktivitäten am Nordufer zu fokussieren, scheint die logische Konsequenz. Zumal sich an der Anwohner-Diskussion auch im nächsten Jahr nicht großartig etwas ändern dürfe. So bleibt die Frage: Was geschieht im Osten? Schon in diesem Jahr war es schwierig, genügend Gastgeber zu finden. Die Foodtruck-Meile an der Löwenbastion war eine reine Notlösung, bei den über zwei Millionen Besuchern kam dieser kulinarische Mix nicht sonderlich gut weg.

Noch Luft nach oben: Björn Hensoldt vom Clichy hat schon die meisten Tische aufgebaut – aber noch freie Plätze.

Noch Luft nach oben: Björn Hensoldt vom Clichy fordert Veränderungen am Ostufer.

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dämpft die Erwartungen an den geplanten Gaspreisdeckel.

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Was immer Sie auch machen: Genießen Sie es!

Carsten Bergmann

Chefredakteur

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