Der TOPNEWS-Letter

Messe(r)stadt Hannover: Zehn Angriffe in zwei Monaten

16.25 Uhr am Sonnabend auf der Berliner Allee: Der Rettungshubschrauber fliegt einen schwer verletzten Mann ins Krankenhaus.

16.25 Uhr am Sonnabend auf der Berliner Allee: Der Rettungshubschrauber fliegt einen schwer verletzten Mann ins Krankenhaus.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser blutige Trend ist besorgniserregend. Seit Mitte April sind in Hannover zehn Messer-Attacken verübt worden, die teils tödlich endeten. Am Samstag kam es hinter dem Hauptbahnhof zur Auseinandersetzung, bei der das Opfer ein Messer in den Bauch gerammt bekam. Zwar herrschte zu keiner Zeit Lebensgefahr – die Tat reiht sich aber nahtlos ein in die Serie von Messerattacken und sorgt bei Hannovers Einwohnern für ein unruhiges Gefühl. Vom Einsatz des Küchenmessers bis hin zum verbotenen Klappmesser sind alle Waffentypen mit dabei. Auch geschahen alle Angriffe an unterschiedlichen Orten. Nun diskutiert Hannover: Kann schon der Verkauf solcher Stichwaffen verboten – oder zumindest deutlich schärfer regulieret werden?

Immerhin: Bis auf die Attacke am 14. Mai an der Stadtbahnstation Laatzen/Ginsterweg hat die Polizei in allen Fällen die Täter ermittelt. Das trägt zumindest etwas zur Beruhigung bei. Im Fall der Messerstecherei hinter dem Hauptbahnhof, bei der die Beamten zusätzlich einen Rettungshubschrauber anforderten, gibt es noch keine Festnahme. Aktuell untersuchen die Beamten die Videoaufnahmen sowie Zeugenaussagen.

Rettungswagen am Einsatzort: Gewalttat im Drogenmilieu?

Rettungswagen am Einsatzort: Gewalttat im Drogenmilieu?

 

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Das Zitat des Tages

Wir sind alle am Limit;

Ein Pilot zum Flughafenchaos in Hannover

den Artikel dazu finden Sie hier

 

Der Tipp des Abends

Ein Tatort-Sonntag (heute mit Heike Makatsch) könnte man entspannt auf der Couch verbringen oder draußen musikalisch mit Indie-Rock oder Deutsch-Rap. 20 Uhr spielt Ex-Maskenmann Sido auf der Gilde-Parkbühne. Ein bisschen gesitteter dürfte es im Musikzentrum zugehen. Die Indierocker Shout Out Louds spielen in der Emil-Meyer-Straße 28 auch um 20 Uhr. Wenn das nichts für Sie ist, bleibt halt doch der Tatort.

Geben Sie gut Acht auf sich!

Carsten Bergmann

Chefredakteur

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