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Raschplatz-Programm: Die logische Fortsetzung

Hannover, Raschplatz: Wer nutzt hier noch das Sportangebot der Stadt und wie sieht die Situation insgesamt aus?

Hannover, Raschplatz: Wer nutzt hier noch das Sportangebot der Stadt und wie sieht die Situation insgesamt aus?

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Hannover. Das Sommer-Open-Air mit Sport und Erlebnis auf dem Raschplatz hat bewiesen, was möglich ist, wenn alle Kräfte vor Ort an einem Strang ziehen. Ein Bündnis aus Verwaltung, Wirtschaft, Veranstaltungsprofis und Sportvereinen hat für einen überragenden Erfolg gesorgt, den nicht viele für möglich hielten. Auch, weil es unerwartete Widerstände von Kritikern zu überwinden galt, die das Projekt gerne gescheitert gesehen hätten.

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Nun erfährt der Raschplatz eine logische Fortsetzung und schließt Lücken. Das Winter-Open-Air denkt nicht einzig in der Kategorie Spaßveranstaltung. Es wirkt ebenso einer unnötigen Verdrängungsdiskussion entgegen, indem Obdachlosen und Drogenkranken eine Perspektive geboten wird. Ein kluger Plan und eine Lehre aus dem Sommer – wenn er denn auch richtig umgesetzt wird.

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Vor allem bekommt Hannovers City in diesem Winter die große Chance zur Imageentwicklung. Weihnachtsmarkt auf der Lister Meile, womöglich mit Verlängerung bis zum Raschplatz. Vor dem Bahnhof ein Weihnachtszauber vom Zirkus Roncalli – und dann führt der Weg weiter über den Kröpcke bis in die Altstadt. Ein Szenario, das ganz neue Möglichkeiten schafft. Die Beteiligten jedenfalls sind überaus motiviert, die Aufenthaltsqualität in der City nachhaltig zu verändern und zu entwickeln. Das darf nicht wieder aus ideologischen Gründen torpediert werden.

NP

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