Umbau D-Linie

Hannovers Goseriedeplatz wird noch größer

Schon zu sehen: Die neue Begrenzung des Goseriede-Platzes. Er bekommt einige Quadratmeter dazu.

Schon zu sehen: Die neue Begrenzung des Goseriede-Platzes. Er bekommt einige Quadratmeter dazu.

Hannover. Groß und oft viel zu leer war der Goseriede-Platz immer schon. Nun bekommt er noch ein paar Quadratmeter dazu. Der Umbau der D-Linie lässt die Fläche an ihrem südlichen Rand weiter wachsen. Die Steine, die diese künftig begrenzen, sind schon zu sehen.

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Das liegt vor allem daran, dass die Mendini-Haltestelle weniger Platz benötigt als vor dem Umbau. Damals hielten an ihr Stadtbahnen. Künftig wird sie nur noch als Stopp für Busse dienen. Die Bahnen der Linie 10 und 17 halten am neuen Hochbahnsteig Steintor im Bereich der Einmündung zur Langen Laube. Von dort aus wird auch der direkte Umstieg zur U-Bahn-Station möglich sein.

Mendini-Haltestelle erst einmal ohne Sitzbänke

Früher fuhren die Bahnen oberirdisch durch die Kurt-Schumacher-Straße auf einem separaten Gleiskörper. Das ist seit dem Umbau der D-Linie anders. Sie müssen sich die Fahrbahn mit Autos teilen, die dadurch schmaler wird. Auch die Mendini-Haltestelle benötigt so weniger Raum. „Die Flächen, die wir in der Mitte nicht brauchen, kommen bei den Nebenanlagen dazu“, erklärt Martin Vey, Betriebsleiter Bau bei der Infra, die für den Umbau der D-Linie zuständig ist.

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Der Wiederaufbau der Mendini-Haltestelle läuft bereits. Sie war abgebaut und gründlich überholt worden. Noch im Herbst sollen die Arbeiten daran abgeschlossen werden. Nur Sitzbänke wird es zunächst nicht geben. „Die mussten wir separat ausschreiben, da die alten Sitzblöcke nicht wiederverwendungsfähig aufgebaut werden konnten“, sagt Vey. Sie sollen im nächsten Jahr installiert werden.

Im Aufbau

Im Aufbau: Die alte Haltestelle.

Hochbahnsteig Steintor ab Dezember in Betrieb

Der Großteil der Arbeiten im Bereich Steintor soll laut Infra noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, der neue Hochbahnsteig zum Fahrplanwechsel im Dezember inklusive Aufzug in Betrieb gehen. Zwischen Steintor und Cityring will das Grünflächenamt in der Goethestraße voraussichtlich noch im November Bäume pflanzen. Auch dort sollen Fahrbahn und Bürgersteige fertig werden. Lediglich ein kleiner Abschnitt im Bereich der Üstra-Zentrale am Hohen Ufer dauert länger, weil dort mehr Leitungen liegen als gedacht. Sie müssen teilweise noch verlegt werden.

Mehr zu tun geben wird es 2019 allerdings noch zwischen Cityring und Goetheplatz, wo die Bürgersteige in diesem Jahr nicht mehr fertig werden.

Von Christian Bohnenkamp

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