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Stadtgeschichte

Hannover: So war das damals mit den Speedbooten auf dem Maschsee

Schrecksekunde auf dem Maschsee: Das Speedboot hebt ab.

Schrecksekunde auf dem Maschsee: Das Speedboot hebt ab.

Hannover. Es geschah am Sonntag, dem 15. Mai 1988. 15.000 Hannoveraner hatten sich zum 34. Motorbootrennen auf dem Maschsee versammelt – als es zu einem tragischen Unfall kam. Vermutlich durch eine Windböe geriet das Rennboot des österreichischen Fahrers Wolfang Guhl aus Linz bei Tempo 125 außer Kontrolle. Es kippte in voller Fahrt um. Der Fahrer überlebte mit einem Unterschenkelbruch.

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Boote fuhren mit Methanol und Rizinus

Die Boote wurden damals übrigens mit Methanol als Treibstoff und Rizinus als Schmiermittel betankt. Aus Umweltschutzgründen. Aber am Ende half es nichts: Aus Umweltschutzgründen und auch nicht zuletzt wegen des Unfalls wurde die Rennserie bald eingestellt.

NP-Fotograf Rainer Dröse fing den dramatischen Vorgang mit seiner Kamera ein. Seine Fotos zeigen den Ablauf bis hin zur Rettung von Guhl. Dröse fotografierte damals mit einem 600-Millimeter-Tele, einer Nikon-Kamera und einer 1000stel-Verschlusszeit.

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Von NP

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