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Postscheckamt-Gelände

Hannover: Neues Hochhaus an Celler Straße geplant

Wird abgerissen: Das alte Postscheckamt. Geplant ist auf dem Gelände unter anderem ein Hochhaus mit ähnlicher Höhe wie das neue Hotel am Andreas-Hermes-Platz. Den bisherigen Bau würde dieses um einige Stockwerke überragen.

Wird abgerissen: Das alte Postscheckamt. Geplant ist auf dem Gelände unter anderem ein Hochhaus mit ähnlicher Höhe wie das neue Hotel am Andreas-Hermes-Platz. Den bisherigen Bau würde dieses um einige Stockwerke überragen.

Hannover.Spekuliert wurde darüber schon länger. Nun werden die Pläne für den Bau eines neuen Hochhauses auf dem Gelände des ehemaligen Postscheckamtes Nikolaistraße konkreter. Nach Informationen der NP hat die Stadt der Politik in vertraulichen Runden ein Modell mit dem Planungsstand des Projektes vorgestellt, das die Unternehmensgruppe Baum und das Unternehmen Meravis gemeinsam stemmen wollen.

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Diese Pläne sehen aktuell ein Hochhaus an der Ecke Herschelstraße und Celler Straße vor. Es soll – so heißt es aus der Politik – in etwa so hoch werden wie das Intercity-Hotel am Andreas-Hermes-Platz, das im April Richtfest feierte. Dieses Gebäude hat 15 Stockwerke und eine Höhe von 54 Metern. Es ist das erste Hochhaus in Hannover, das seit 17 Jahren errichtet wurde.

Erstes Hochhaus seit vielen Jahren: Das neue Intercity-Hotel, das am Andreas-Hermes-Platz entsteht.

Erstes Hochhaus seit vielen Jahren: Das neue Intercity-Hotel, das am Andreas-Hermes-Platz entsteht.

Ein weiteres soll nun ein paar hundert Meter weiter entstehen. Der Standort ist aus Sicht der Stadt günstig, weil es an dieser Stelle wenig Probleme mit dem langen Schatten des Gebäudes geben sollte, das einige Stockwerke höher würde als das Postscheckamt. Auf der anderen Seite der Straße liegen lediglich die Gleise der Deutschen Bahn.

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Auf dieser östlichen Seite des früheren Postgeländes soll es wegen der angrenzenden Bahnanlagen keine Wohnungen geben. Büros sind denkbar, auch der Einzug eines weiteren Hotels gilt als Option.

Im Mittelteil des Grundstücks sowie in dessen westlichen Bereich sind Wohnungen geplant, außerdem eine Kita. Die meisten Gebäude auf dem 18.700 Quadratmeter großen Areal sollen nicht höher als vier Stockwerke werden. Ein weiterer Hochpunkt ist jedoch zum Nikolaifriedhof hin geplant. Er soll sich in der Höhe an der schräg gegenüber gelegenen Zentrale der städtischen Wohnungsgesellschaft Hanova orientieren.

Postbank noch Mieter – Abriss nicht vor 2021

Das Modell, das die Stadt der Politik präsentierte, zeigte die Gebäude allerdings nur in groben Formen. Architekten sollen nun konkretere Pläne entwerfen. Trotz der prominenten Lage der Fläche in der Innenstadt ist ein Architektenwettbewerb aber wohl nicht geplant, heißt es.

Verkauft hat die Post das Grundstück bereits an die Unternehmensgruppe Baum und Meravis, die für das Vorhaben eine gemeinsame Gesellschaft gegründet haben.

Der Abriss des 1973 eröffneten Postscheckamtes muss allerdings noch ein wenig warten. Die Postbank und Tochterfirmen haben darin noch Mietverträge und werden das Gebäude wohl erst 2021 verlassen.

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Von Christian Bohnenkamp

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