Hafven

Hannover: Neues Förderprogramm soll jungen Gründern helfen

VORZEIGEPROJEKT: Hafven-Gründer Hendrik Schwedt, Uwe Tschischak von VW Nutzfahrzeuge, der niedersächsische Wirtschaftsminister Berndt Althusmann, Lars Mietzner von der Madsack Mediengruppe und Stephan Tillack von der Nord LB sind stolz auf das Start-up-Programm.

VORZEIGEPROJEKT: Hafven-Gründer Hendrik Schwedt, Uwe Tschischak von VW Nutzfahrzeuge, der niedersächsische Wirtschaftsminister Berndt Althusmann, Lars Mietzner von der Madsack Mediengruppe und Stephan Tillack von der Nord LB sind stolz auf das Start-up-Programm.

Hannover. Ein eigenes Unternehmen zu gründen, Verantwortung zu tragen für Geschäft und Mitarbeiter und dabei immer noch das Ziel vor Augen zu haben, weiter zu wachsen. Tausende junge Menschen versuchen sich heutzutage als Unternehmer – doch der Traum vom eigenen Start-up birgt viele Risiken und Fallstricke.

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Mutigen und innovativen Köpfen bei ihren ersten großen Schritten unter die Arme greifen – dafür haben das Gründerzentrum „Hafven“, das niedersächsische Wirtschaftsministerium sowie Unternehmenspartner wie etwa VW Nutzfahrzeuge und die Madsack Mediengruppe nun das Programm „Hafven Smart City Hub“ ins Leben gerufen. Ab sofort können sich Start-ups für einen Förderplatz bewerben.

Vier zukunftsträchtige Unternehmen werden dann für sechs Monate intensiv betreut: etwa mit Schulungen und Mentorentrainings – sowohl in technischen Fragen als auch hinsichtlich einer langfristigen und nachhaltigen Strategie. Dazu werden die Partnerunternehmen ihre Erfahrungen teilen, ebenso wie renommierte Start-up-Gründer aus ganz Deutschland. „Wir sehen uns als Zukunftslabor, in dem Menschen an Lösungen arbeiten, die das Leben erleichtern“, erklärt „Hafven“-Gründer Hendrik Schwedt und ergänzt: „Wir wollen das beste für die Start-ups rausholen!“

Die Kosten für das Gründer-Programm übernimmt das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Unternehmenspartnern. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) will künftig verstärkt junge Unternehmen fördern: „Junge, kreative Köpfe müssen Niedersachsen nicht verlassen, damit aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen wird“, sagt Althusmann. Stattdessen wolle man etablierte Unternehmen aus der Region mit den Start-ups zusammenbringen. Dazu will das Ministerium unter anderem auch in diesem Sommer den Wagniskapitalfonds für Gründer erhöhen: von derzeit vier auf 25 Millionen Euro.

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Janik Marx

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