Der TOPNEWS-Letter

Eine ernüchternde WM

Zeigt klare Kante: Innenministerin Nancy Faeser sah sich das deutsche Spiel gegen Japan mit einer One-Love-Spielführerbinde an. Fifa-Präsident Gianni Infantino wird nur mäßig begeistert gewesen sein.

Zeigt klare Kante: Innenministerin Nancy Faeser sah sich das deutsche Spiel gegen Japan mit einer One-Love-Spielführerbinde an. Fifa-Präsident Gianni Infantino wird nur mäßig begeistert gewesen sein.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Fußball-WM in Katar macht es denjenigen, die sich für dieses Turnier interessieren, nicht leicht. Die Diskussionen um Menschenrechte, Proteste und am Ende das Verbot der One-Love-Spielführerbinde reißen nicht ab. Die deutsche Mannschaft setzte gestern vor dem Spiel gegen Japan beim Mannschaftsfoto immerhin ein Zeichen: Alle Spieler hielten sich eine Hand vor den Mund. Ein deutliches Signal an die Verbotsvereinigung Fifa, die quasi mit Erpressungsmethoden erreichte, dass die deutsche Mannschaft, wie auch eine Reihe anderer europäischer Teams, auf die Binde verzichtete. Wer zu bestimmten Themen, wie Menschenrechte oder Toleranz seine Meinung äußern will, wird vom Weltverband mit Drohungen mundtot gemacht. Denn die Spieler wollen ihren Traum vom WM-Titel leben, der durch ein politisches Engagement gefährdet werden würde. Deutschlands Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich hingegen nicht einschüchtern lassen und hat sich mit der One-Love-Binde neben Fifa-Präsident Gianni Infantino gesetzt - das wird den Mann nur mäßig begeistert haben.

Nun hat die deutsche Hoffnung auf den Titel mit der 1:2-Pleite gegen Japan aber überraschenderweise dann auf dem Platz einen ordentlichen Dämpfer bekommen. Es dürfte für die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick nun sehr schwer werden, die Gruppenphase zu überstehen. Mit Spanien steht da noch ein ganz dicker Brocken im Weg. Sonntag um 20 Uhr kommt es zum Entscheidungsspiel gegen die Iberer. Da brauchen die Spieler einen klaren Kopf, die WM macht es den Beteiligten nicht leicht. In jeder Hinsicht.

 

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Das Zitat des Tages

Die Lage für das Virus wird prekär.

Christian Drosten

Leiter der Virologie an der Berliner Charité

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Der Tipp des Abends

Noch einmal hämmern die Reime, dieses Mal im Brauhaus Club (Schmiedestraße 13), heute Abend ab 19.30 Uhr: Macht Wort! The Finest, Best of Poetry Slam bietet beste Unterhaltung für alle, die sich beim Fußball-WM-Spiel Belgien gegen Kanada nicht langweilen wollen.

Bleiben Sie dran!

Sönke Lill

Chef vom Dienst

 

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