Der TOPNEWS-Letter

Die Rückkehr der Rabbiner

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Krieg und Terror schlagen Wunden in eine Gesellschaft, die nur sehr langsam heilen. Und so dauerte es auch in Niedersachsen unvorstellbar lange, bis für das jüdische Leben ein Stück mehr Normalität erreicht worden ist. Gestern trat das ein - und es war ein so bedeutsamer Moment, dass auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihn miterleben wollte. Er war mit 300 weiteren geladenen Gästen mit dabei als am Montagvormittag erstmals seit dem Holocaust wieder orthodoxe Rabbiner in Niedersachsen ordiniert wurden.

Bei der Einführung in ihr Amt war auch Ronald S. Lauder, der Präsident des jüdischen Weltkongresses. Er fasste die Bedeutung des Tages so zusammen: „Was wir hier erleben ist die Erneuerung des Lebens, die Erneuerung einer altehrwürdigen Religion. Die Fortsetzung einer Kette, die uns bis zu Abraham und Moses zurückführt.“ Steinmeier hob hervor, dass es ein bedeutsamer Moment für alle sei: „Es ist ein Tag der Hoffnung, ein Tag der Freude für unser Land.“ In Richtung der Rabbiner fügte er hinzu: „Sie bauen mit am Fundament unseres Zusammenhalts“.

Allerdings ist dies immer wieder bedroht, Steinmeier warnte vor Antisemitismus - und er war nicht allein damit. „Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist aufgewühlt, sie ist verunsichert“, sagte Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, auch mit Blick auf antisemitische Skandale bei der Documenta in Kassel. Es wäre schön, wenn sich auch das endlich ändern könnte.

 

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Das Zitat des Tages

Wir sollten bei der Verschreibung zurückhaltender sein.

Thomas Buck

der Kinderarzt betont die Gefahr von Resistenzen durch vermehrte Antibiotika-Verschreibungen

den Artikel dazu finden Sie hier

 

Der Tipp des Abends

Haben Sie richtig Lust auf Weihnachten? Dann sind Sie in diesem Jahr ein echtes Glückskind, denn auf dem Weihnachtsmarkt kann man das ab heute und noch bis zum 22. Dezember ausleben. 32 Tage riecht es jetzt rund um die Marktkirche nach Glüchwein und gebrannten Mandeln. Und winterlich ist es dabei auch noch. Also nichts wie hin.

Bleiben Sie optimistisch

Zoran Pantic

Chef vom Dienst

 

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