Die Nacht der Gastronomie

Welches dieser zehn Restaurants ist das beste? Stimmen Sie jetzt ab!

Vor drei Jahren wurde Lilli Mihatsch als beste Gastgeberin bei der Nacht der Gastronomie ausgezeichnet.

Vor drei Jahren wurde Lilli Mihatsch als beste Gastgeberin bei der Nacht der Gastronomie ausgezeichnet.

Hannover. Am 6. März werden bei der "Nacht der Gastronomie" wieder die besten Gastgeber der Region Hannover geehrt. Bei einer großen Gala veranstaltet von "Hannover geht aus!", dem Gastro-Magazin der HAZ und der Neuen Presse, werden die besten Restaurants und Bars ausgezeichnet. Gefeiert wird in der in der "Alten Druckerei" – der neuen Veranstaltungshalle auf dem Gelände der Madsack Mediengruppe in Bemerode. Nun beginnt die Abstimmung über die Gewinner. Leser und Leserinnen können ihre Favoriten auswählen. Das sind die zehn nominierten Restaurants. Sie können hier auch direkt abstimmen.

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Einfach einlassen: Das L’ AperitiVino an der Hinüberstraße 4

Das L’ AperitiVino bietet eine kleine Auswahl an Gerichten samt großer Genussmomente.

Das L’ AperitiVino bietet eine kleine Auswahl an Gerichten samt großer Genussmomente.

Es gibt ja solche Restaurants, die sich auf sympathische Weise jeder Bewertungsgrundlage entziehen. Im L’AperitiVino ist das Geschirr bunt zusammengewürfelt. Die Küche besteht aus zwei Induktionsplatten. Die Speisekarte beschränkt sich auf ein paar wenige Gerichte. Das L’ AperitiVino setzt auf hochwertige Produkte. Die Ravioli del Giorno sind schon von der handwerklichen Finesse her ein Traum. Bei den Antipasti wird der feinnussige Geschmack herausragender Steinpilze durch etwas Olivenöl, Burrata und Walnüsse untermalt. Zu dem Gericht wiederum gehört der exzellente Schinken Culatello di Zibello. Giorgio Marchioretti ist Betreiber, Koch und Servicemitarbeiter in Personalunion. Er stammt aus dem Piemont, und er weiß genau um die kulinarischen Errungenschaften seiner Heimat, vor allem auch im flüssigen Bereich. Das L’ AperitiVino ist eines der derzeit spannendsten und eigenwilligsten Lokale der Stadt.

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Hier finden Sie die ausführliche Kritik der HAZ.

Besondere Note: Mama’s Kitchen am Engelbosteler Damm 104

Es ist vielleicht das eigenwilligste Imbisslokal in Hannover: Mama's Kitchen.

Es ist vielleicht das eigenwilligste Imbisslokal in Hannover: Mama's Kitchen.

In Mama’s Kitchen wird nach eigener Beschreibung Real Hong Kong Food zelebriert. Betreiberin Mama Edith wuchs in Hongkong auf, lebt seit 30 Jahren mit Mann und drei Kindern in Hannover. Und weil es keine kulinarische Enklave in Hannover gab, die Mama Ediths kulinarische Kindheitserinnerungen auf die Teller beförderte, übernahm sie diese Aufgabe einfach selbst. Das Lokal liegt an der Haltestelle Strangriede. Es ist vielleicht das eigenwilligste Imbisslokal in Hannover. Es hat in punkto Chinaküche aber ein Profil, das andere Betriebe einfach nicht bieten können. Zudem macht Mama Edith aus ihrer Fleischeslust keinen Hehl: Fleisch wird hier nicht in Gemüse versteckt, sondern umgekehrt. Darunter etwa der sensationelle Schweinebauch „Siu Yuk“ mit knuspriger Kruste und saftigem Fleisch, der mit nichts weiter als süßem Senf, süß-saurer Soße und einem beschaulichen Stückchen Brokkoli serviert wird. Ein Genuss.

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der HAZ.

Herzliche Gastgeber: Das Palladion an der Winkelstrasse 1

Das Palladion bietet ausgezeichnetes griechisches Essen.

Das Palladion bietet ausgezeichnetes griechisches Essen.

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Immer wieder wird Christos Zervas mit seinem Palladion in Anderten in Interviews von seinen Kollegen als einer der besten Griechen der Stadt genannt – zu Recht: Seit 1986 gibt es das Restaurant in der Winkelstraße 1, Vater Paul Zervas hatte es einst eröffnet. Die Speisekarte mit 74 Gerichten ist verführerisch und umfangreich. Hier gibt es neben griechischen Klassikern wie Souvlaki, Gyros, Bifteki, diversen Lamm- und Fischgerichten auch vegetarische Gerichte wie Moussaka und einen griechischen Veggieburger. Dabei ist die Küche sehr flexibel, Sonderwünsche werden unkompliziert erfüllt, auch gibt es viele Hauptgänge auch als „kleinere Portion“ - falls mal der Hunger nicht ganz so groß ist. Doch was den Restaurantbesuch außerdem besonders macht: neben dem hervorragenden Essen ist Christos Zervas mit seiner offenen, gewinnenden Art auch ein besonders herzlicher Gastgeber.

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der Neuen Presse.

100 Prozent vegetarisch: Der Rüpel am Kötnerholzweg 30

Gastronom Lennart Röbbel verzichtet komplett auf Fleischbeilagen – und kann mit ausgefuchster gutbürgerlicher Gemüseküche überzeugen.

Gastronom Lennart Röbbel verzichtet komplett auf Fleischbeilagen – und kann mit ausgefuchster gutbürgerlicher Gemüseküche überzeugen.

Der Rüpel wurde im Juli 2021 eröffnet und setzt auf Eigenständigkeit. Tischplatten liegen auf Malerböcken, an Stühlen hängen Preisschilder. In einer Ecke steht ein Sack alten Getreidesorten, daneben liegen zwei Kisten Wein. Auf Regalen reihen sich Einmachgläser. Kerzen brennen, Pflanzen stehen herum. Das wirkt so grundsympathisch wie Betreiber Lennart Röbbel selbst, der in seinem Rüpel voll und ganz auf Gemüseküche setzt. Das Beste: Der Gast hat es hier nicht mit einem Hobbygastronomen zu tun, der sich auf das Gulaschrezept seiner Großmutter beruft und daraus eine ethische Seitan-Version kreiert hat. Röbbel lernte Koch im Sternerestaurant Ole Deele. Entsprechend sind einige Gemüse-Texturen bemerkenswert. Die hauchzarten Scheiben von Sellerie mit knusprigen Selleriewurzeln etwa. Oder die wachsweichen, süßlichen Kerbelknollen. Röbbels Gerichte leben förmlich von der Hochwertigkeit frischer Zutaten und ihrer technisch gekonnten Zubereitung – wie kann eine raffinierte Gemüseküche weit ab von Sellerieschnitzeln funktionieren? Im Rüpel wird diese Frage beantwortet. Und die klassische Fleischbegleitung fehlt nicht.

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Hier finden Sie die ausführliche Kritik der HAZ.

Hell und modern: Das Restaurant Schorse im Leineschloss

Das Restaurant Schorse bietet kreative, ideenreiche Gerichte, die auf oft bodenständigen Zutaten basieren.

Das Restaurant Schorse bietet kreative, ideenreiche Gerichte, die auf oft bodenständigen Zutaten basieren.

Das Restaurant Schorse im Leineschloss empfängt seine Gäste freundlich. Wie auch der Service, der Besucher und Besucherinnen nett begrüßt, sie an den Tisch begleitet und stets aufmerksam und hilfsbereit ist. Spitzenkoch Benjamin Gallein, der unter dem gleichen Dach im Sterne-Restaurant Votum Gourmets beglückt, ist mit Matthias Könnecke auch für die Karte im Schorse zuständig. Und die bietet kreative, ideenreiche Gerichte, die auf oft bodenständigen Zutaten basieren. Da werden Jacobsmuscheln mit Linsen, Pflaumen, Sellerie und Speck kombiniert und ein konfierter Heilbutt kommt mit Bohnen-Cassoulet und Erbsenpüree auf den Tisch. So macht schon das Lesen der Speisekarte Freude. Für die nähere Zukunft hat Gallein übrigens eine Konzeptveränderung des Lokals im Landtag angekündigt - das macht neugierig. Sollte es sich bald noch mehr lohnen, das Schorse zu besuchen?

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der Neuen Presse.

Osmanische Küche: Das Sultan Palace in Herrenhausen

Herzhafte Grillspezialitäten und würzig-frische Vorspeisen: Die osmanisch inspirierte Küche im ist eine kulinarische Freude.

Herzhafte Grillspezialitäten und würzig-frische Vorspeisen: Die osmanisch inspirierte Küche im ist eine kulinarische Freude.

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Wenn unter der Woche um halb sechs, 30 Minuten nach der Öffnung, bereits die halbe Restaurantterrasse besetzt ist, dann ist das schon einmal eine Aussage über die Beliebtheit eines Lokals. So läuft es im Sultan Palace an der Schaumburg Strasse 3. Die Servicekräfte tragen orientalische Tracht, sind trotz der regen Frequentierung immer aufmerksam und den Gästen zugewandt. Und den Speisen ist eine große Professionalität und Sorgsamkeit anzumerken. Auf dem Menü gibt es viele Fleischgerichte vom Grill, darunter ein Spieß von der Hähnchenbrust oder ein pikant und gut gewürzter Lammhackspieß. Vor allem auch die Beilagen und Vorspeisen wie der kalte Sellerieeintopf oder das pikante Pfefferschotenpüree mit Walnüssen machen Freude. Der Innenraum zeugt von opulenter Gestaltungsfreude, wirkt aber ebenso gemütlich wie die Terrasse. Es lassen sich im Sultan Palace also nicht nur warme Sommer-, sondern auch kalte Winterabende verbringen.

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der HAZ.

Tolle Küche mit hohem Anspruch: The Wild Duck in der List

Was im The Wild Duck auf den Teller kommt, ist Top-Qualität.

Was im The Wild Duck auf den Teller kommt, ist Top-Qualität.

Im Spätsommer 2020 hat Viet Anh Ngyuen kurz vor dem zweiten Lockdown The Wild Duck in der List an der Podbielskistraße 167 eröffnet. Im vergangenen Jahr konnten er und sein Team ihre Fähigkeiten zeigen: tolle Küche mit hohem Anspruch. Der bündelt sich auf der Karte in zwei Vorspeisen, zwei Zwischengängen, vier Hauptgängen und zwei Nachspeisen, die zu Menüs variabel zusammengestellt werden können. Was auf den Teller kommt, ist Top-Qualität. Ente ist natürlich immer dabei, ebenso Languste, Hamachi (ein Salzwasserfisch) oder Trüffel – oft mit einer asiatischen Note. Mehr Gänge bringen dabei mehr Genuss im The Wild Duck. Das Lokal reiht sich aber nahtlos ein in den Kreis der sehr guten Restaurants unterhalb von Hannovers Sterne-Küche. Möglich, dass das „Duck“-Team diese höhere Ebene anpeilt. Das Potenzial hätte es.

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Hier finden Sie die ausführliche Kritik der Neuen Presse.

Botschafter italienischer Küche: Das Tropeano am Kleinen Hillen

Das Team des Tropeano bietet sinnliche Reisen der Kulinarik.

Das Team des Tropeano bietet sinnliche Reisen der Kulinarik.

Ein Abend bei Tropeano ist wie eine sinnliche Reise durch Italiens kulinarische Geschichte. Ob Hirschbäckchen, Öhrchennudeln mit Ragout, Loup de mer mit karamellisierten Zedernfrüchten, Hummer auf Erdbeerrisotto mit Algen – hier folgt eine Geschmacksexplosion der nächsten: Da wünscht sich jeder, man könne nie aufhören zu speisen! Ein Tipp: Unbedingt von Gastgeber Biagio Tropeano die Gerichte erklären lassen – stundenlang könnte man ihm zuhören, so kenntnisreich und mit viel Herzblut erzählt er. Tropeano selbst sieht sich als Botschafter der gehobenen italienischen Küche, immer wieder forscht er nach alten Rezepten, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen, um diese dann mit regionalen Zutaten zu kochen. Was dazu den Abend in dem schönen, alten Fachwerkhaus am Kleinen Hillen 4 vollkommen abrundet: Tropeano ist auch einer der besten Sommeliers Deutschlands, bei ihm gibt es garantiert die perfekte Weinempfehlung zu jedem Gang.

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der Neuen Presse.

Dieses Konzept fehlte: Die Weinbar Vince Vinoteca

Hochwertige Weine und Premium-Snacks: Die Weinbar Vince Vinoteca an der Theaterstraße 1.

Hochwertige Weine und Premium-Snacks: Die Weinbar Vince Vinoteca an der Theaterstraße 1.

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Es ist schwer, bei der Vorspeise sachlich zu bleiben. Die Bouillabaisse in der Vince Vinoteca in der Innenstadt ist sagenhaft. Dort wird kein fischig-süßliches Sahnewässerchen vorgesetzt, sondern pure, tiefgründige fischfleischige Brühe, die sich mühelos die typische Zutat Safran einverleibt. So schmeckt hochwertige Bouillabaisse in Frankreich. Auch das kleine Lachstatar lässt aufschmecken. Was macht Küchenchef Chris Werner, ehemals Souschef in der besternten Ole Deele, mit dem Gericht? Nichts. Er schneidet besten Balik-Lachs in hauchfeine Würfelchen, gibt etwas Crème fraîche und hausgemachtes Lauchöl an die Seite. Et voilà. Die Vince Vinoteca ist der dritte Betrieb von Vassilios Vassiliou. Scheinbar weiß der Mann, um die Korrelation von hoher Küchenqualität, guten Produkten und begabten Köchen. In die Vince Vinoteca gehen Feinschmecker auch ohne dicke Geldbörse rein und kommen glücklich wieder raus.

Hier finden Sie die ausführliche Kritik der HAZ.

„Hygge“-Ambiente: Das „Zurück zum Glück“ im Zooviertel

Das Team des „Zurück zum Glück“ bietet kleine Geschmackkunstwerke

Das Team des „Zurück zum Glück“ bietet kleine Geschmackkunstwerke

Wie wichtig das Frühstück ist, haben uns unsere Eltern ja stets gepredigt. Wer im „Zurück zum Glück“ an der Hindenburgstraße 7 die erste Mahlzeit des Tages einnimmt, wird das aus vollem Herzen bestätigen. Seit 2009 betreiben Julia und Sonja Faber ein zertifiziertes Biolokal, das nicht nur Salate, Bowls, Burger und Klassiker wie Schnitzel oder Milchreis serviert, sondern auch ganztags Frühstück. Perfekt gebratene Spiegeleier, krosser Bacon, selbst gemachte Erdbeerkonfitüre, frisches Obst. Die Omelettes sind kleine Kunstwerke, das Granola nicht nur gesund, sondern auch geschmacklich eine Wucht. Drinnen perfektes „Hygge“-Ambiente auf zwei Etagen, draußen eine liebevoll gestaltete Terrasse – nachhaltiger Genuss kann so einfach sein. Und glücklich machen.

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Neben den nominierten Restaurants sind auch zehn Bars nominiert. Zum Bericht geht es hier.

Hier geht’s zur Abstimmung

Das sind die zehn nominierten Restaurants für die Region Hannover. Hier geht's zur Abstimmung. Sie läuft bis einschließlich 26. Februar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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