Der TOPNEWS-Letter

Der Derbynebel ist verraucht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein Unentschieden gegen Braunschweig. Das ist für viele 96-Fans sicher nicht ausreichend. Nur der Sieg zählt. Der Spielverlauf hätte aber auch einen Sieg der Braunschweiger zugelassen. Insofern ist der eine Punkt am Ende vielleicht sogar gut für die Psyche der Mannschaft. 96 bleibt im fünften Spiel in Serie ungeschlagen und damit in der Spitzengruppe der zweiten Liga. Und Torwart Ron-Robert Zieler hat mir Recht darauf hingewiesen, dass es ja auch noch ein Rückspiel gebe.

Ein viel größerer Erfolg dürfte jedoch sein, dass es nicht zu Ausschreitungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern gekommen ist. Das ist zum einen dem Sicherheitskonzept der Polizei geschuldet, zum anderen den vielen vernünftigen Fans, die sich auf Krawall und Keilerei nicht einlassen wollten. Gut so! Denn am Ende ist auch dieses Spiel ein sportlicher Wettkampf gewesen, bei dem Anhänger sich über den Erfolg ihres Teams freuen können und dürfen. Rivalität, die darüber hinaus geht und Beschädigungen an Sachen oder gar noch Verletzungen von Menschen in Kauf nimmt, ist absolut fehl am Platze.

Was die Grenzen überschritten hat, ist die Pyrotechnik, die im Stadion in den Fankurven zu sehen war. Zweimal wurde das Spiel deshalb unterbrochen. Während Bengalos neben ihrem Feuer mit Rauch die Luft verpesten, sind Raketen noch einmal ein anderes Kaliber. Braunschweiger Fans ist es offenbar gelungen, Raketen ins Stadion zu schmuggeln. Nach dem Führungstor ihrer Mannschaft haben sie zwei davon Richtung Westtribüne abgeschossen. Das hätte lebensgefährlich werden können, wenn nicht zwei Glasscheiben die Raketen aufgehalten hätten.

Da fragt man sich wirklich: Wie geht das? Wie können Bengalos und Raketen immer wieder den Weg ins Stadion finden? Beantworten kann diese Frage nur der Sicherheitsdienst.

 

Die Topnews aus Hannover und Welt

 

Das Zitat des Tages

Die Quote wird kein Rohrkrepierer, dafür wird die Parteiführung sorgen. Wir müssen sie ab der Kreisverbandsebene erfolgreich umsetzen. Darauf werden wir ein besonderes Augenmerk legen. Es ist dringend notwendig, als Volkspartei Frauen und Männer gleichermaßen in den eigenen Reihen zu haben.

Thorsten Frei

parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsbundestagsfraktion

den Artikel dazu finden Sie hier

 

Der Tipp des Abends

Es ist die letzte Auflage des Tanztheaters International in Hannover. Deshalb, wer sich für modernen Tanz interessiert, sollte heute die Gelegenheit ergreifen. Im Schauspielhaus (Prinzenstraße 9) gibt es „Contemporary Dance 2.0″ mit der Nachwuchs-Company des in London arbeitenden Choreografen Hofesh Shechter. Es ist das Festivalfinale. Beginn ist 20 Uhr.

Bleiben Sie dran!

Sönke Lill

Chef vom Dienst

 

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