Kultur

Ausstellung im Landesmuseum mit Escape-Room-Spiel

Hannover. Im Rahmen der Sonderausstellung Schatzhüterin zum 200. Jubiläum der Klosterkammer können Besucher in das Rollenspiel eintauchen und der Konventualin – der evangelischen Nonne – beim Lösen eines Rätsels helfen. „Ziel des Spiels ist es, Artefakte zu finden, die helfen, die Klosterkammer zu gründen“, erklärt Escape-Room-Chef Alexander Mietz. Gemeinsam mit seinem Kollegen Artur Hammerschmidt hat er das Spiel entwickelt, das sich an die Ausstellung anlehnt. Denn dort findet man die Originale, die im Escape-Room nachgebaut wurden – zum Beispiel Brillenmodelle aus dem Nonnenchorfund von 1973 und ein Äbtissinnenstab.

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"Wir wollten möglichst viele Menschen mit dem Thema erreichen. Auch Zielgruppen, die sich sonst vielleicht nicht für die Klosterkammer interessieren würden", erklärt Monika Hegenberg vom Landesmuseum. Schon in ihrem Vorstellungsgespräch äußerte die neue Mitarbeiterin für Pädagogik die Idee für das Projekt – und die kam an. Kein Wunder: Escape-Rooms sind ein großer Trend. Mietz berichtet, inzwischen gebe es schon Urlauber, die Rollenspiele in ganz Deutschland abfahren. Diesen Trend hat sich das Landesmuseum zu eigen gemacht: Es ist der erste Escape-Room in einem Museum und er besteht nur, solange die Ausstellung besteht. "Danach ist das Spiel vorbei", fasst Mietz zusammen.
Schade eigentlich, immerhin überzeugt das Spiel mit Nervenkitzel um das Rätsel, aber auch mit anderen besonderen Effekten: So erlebt der Spieler schon mal eine Sonnenfinsternis und muss die Artefakte in die rechte Position rücken – um an das Ziel zu gelangen. Und am Ende bleibt auch noch etwas hängen.

Dafür hat sich das Team um Mietz und Hammerschmidt ins Zeug gelegt, was sie sonst in sechs Monaten fertig stellen, haben sie im Landesmuseum in zwei geschafft. Und das mindestens genauso gut wie sonst.

srt

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