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Bauwirtschaft Hannover

Alte Sophienklinik: Gundlach plant 40 bis 50 Wohnungen

ABRISS BEENDET: Auf dem Gelände der ehemaligen Sophienklinik in der Dieterichsstraße (Hannover-Mitte) sollen bis 2022 Wohnungen entstehen.

ABRISS BEENDET: Auf dem Gelände der ehemaligen Sophienklinik in der Dieterichsstraße (Hannover-Mitte) sollen bis 2022 Wohnungen entstehen.

Hannover. Wohnungsbau statt Krankenhaus: Nachdem feststand, dass das hannoversche Belegarztkrankenhaus Sophienklink seine beiden Standorte zusammenlegen und im Herbst 2017 in einen Neubau auf die Neue Bult ziehen wird, hat das Bauunternehmen Gundlach das 2471 Quadratmeter große Grundstück in der Dieterichsstraße (Mitte, nahe Marienstraße) samt Gebäude erworben. Inzwischen ist das Gebäude abgerissen, jetzt wird an der Zukunft gearbeitet.

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Noch sei man in der Konzeptphase für die zukünftige Nutzung. Innerhalb der bestehenden Bebauung gelte Planungsfreiheit, heißt es. „In Kürze starten wir einen Architektenwettbewerb“, sagt Christian Kaiser (54), Leiter des Bauträgers Gundlach. Noch ist also offen, es dort einmal aussehen wird – klar sei allerdings: „Wir bauen in die Lücke, das wird eine Riegelbebauung, also nichts nach hinten raus.“

SOLLBLEOIBEN: Der kleine „Park“ der ehemaligen Sophienklinik.

SOLLBLEOIBEN: Der kleine „Park“ der ehemaligen Sophienklinik.

Der Garten mit dem alten Baumbestand soll erhalten bleiben. Klar ist allerdings: Es sollen Wohnungen entstehen, „40 bis 50 Einheiten etwa“. Baustart soll im Jahr 2020 sein, dann dürften etwa zwei Jahre Bauzeit anstehen.

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VOLLE LÄNGE: An dieser Stelle stand ein Haus der privat geführten Sophienklinik.

VOLLE LÄNGE: An dieser Stelle stand ein Haus der privat geführten Sophienklinik.

Beim Abriss traten auch ein paar Überraschungen zu Tage – so musste etwa eine Fernwärmeleitung verlegt werden, dir dort nicht vermutet worden war; außerdem entpuppte sich der Kleber für den Bodenbelag in der ehemaligen Klinik als besonders zu entsorgende Altlast. Bevor es aber richtig losgehen kann, muss sich Gundlach „noch mit einer Nachbarin einigen“ - weil Gundlach bis auf die Grenze bauen möchte. Offen ist auch noch, wie viel Gundlach in den Neubau investieren wird.

Von Ralph Hübner

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