Die Geschichte der Wurst im Brötchen

Wurst mit deutschen Wurzeln: Wie der Hotdog so beliebt wurde

Hotdogs sind ein Klassiker unter den Fast-Food-Gerichten.

Hotdogs sind ein Klassiker unter den Fast-Food-Gerichten.

Es geht beim Hotdog nicht nur um die Wurst, sondern auch um Brötchen, Röstzwiebeln, Ketchup, Senf und saure Gurken – eine geradezu galaktische Mischung. Nicht umsonst war der Fast-Food-Klassiker eines der ersten Lebensmittel, die auf dem Mond verspeist wurden: Der US-amerikanische Astronaut Neil Armstrong hatte bei seiner Mondlandung 1969 tatsächlich auch ein paar „Heiße Hunde“ im Gepäck. Für die Nasa galt das Schnellgericht als vollwertige Mahlzeit. Heute ist die Ernährungswissenschaft weiter. Ein irdisches Vergnügen ist der Hotdog aber dennoch für viele.

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Wie aus Frankfurter Brühwürsten Hotdogs wurden

Der Name hat sich im amerikanischen Sprachgebrauch entwickelt, geht aber auf deutsche Wurzeln zurück: Frankfurter Brühwürste hatten hierzulande einst den Beinamen „Dachshund“ oder „Dackel“, was im Amerikanischen mit „Dog“ übersetzt wurde. Sehr wahrscheinlich ist auch, dass der Hotdog selbst aus Frankfurt am Main kommt.

Ihren Durchbruch erlebte die Wurst im Brötchen aber wohl erst in den USA. Ein junger deutscher Auswanderer aus Niedersachsen könnte dazu beigetragen haben: 1856 kam Karl „Charles“ Feltman nach New York und begann 1867 am Strand von Coney Island, Würstchen im Brötchen zu verkaufen. Und zwar so erfolgreich, dass er einige Jahre später ein eigenes Restaurant eröffnete.

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Studie: Ein Hotdog kostet uns 36 Minuten eines gesunden Lebens

Noch heute lieben vor allem US-Amerikaner den Hotdog – und halten mit Joey Chestnut den Weltrekord im Hotdogessen. 76 Stück verdrückte der Weltmeister auf einen Schlag. Wie gesund das ist, ist eine andere Frage: Laut einer Studie der University of Michigan kostet der Genuss eines Hotdogs rund 36 Minuten eines gesunden Lebens. Nach dieser Rechnung verlor Joey Chestnut durch seine Rekordleistung etwas mehr als zwei volle Tage gesunder Lebenszeit – vorherige „Trainingsläufe“ nicht mit eingerechnet.

Für die Studie berechnete ein Index den Nettonutzen beziehungsweise -schaden verschiedener Lebensmittel in Minuten gesunder Lebenszeit. Für den negativen Wert des Hotdogs sei vor allem der schädliche Wert von verarbeitetem Fleisch, aus dem auch die Brühwurst besteht, verantwortlich, stellten die Wissenschaftler fest.

Tatsächlich ist der Hotdog mit rund 400 Kalorien pro Stück keine leichte Speise. Doch mittlerweile gibt es ihn sogar immer öfter auch als vegetarische Alternative, etwa mit Soja, dafür ohne verarbeitetes Fleisch. Ein klassischer Hotdog lässt sich ziemlich einfach selbst herstellen. Und mit selbst gebackenen „Buns“ wird aus dem Fast Food ein besonderer Genuss.

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Hotdogrezept: der Klassiker mit frisch gebackenen Brötchen

Für 15 Brötchen zunächst 150 Milliliter Milch und 150 Milliliter Wasser mischen und leicht erwärmen. Einen Esslöffel Zucker sowie ein Päckchen Trockenhefe dazugeben, gut vermischen und etwa zehn Minuten stehen lassen. Anschließend ein Ei, 50 Gramm flüssige, abgekühlte Butter und einen halben Teelöffel Salz sowie 550 Gramm Mehl zu einem Teig verkneten. Den Teig etwa eine Stunde gehen lassen und zu einer Rolle formen. Mit einem Messer 15 gleich große Portionen abstechen, zu länglichen Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Ein Eigelb und etwas Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen.

Je nach Geschmack mit (vegetarischen) Würstchen, sauren Gurken, Röstzwiebeln, Ketchup, Senf und Remoulade genießen.

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