Defa-Berühmtheit

Regisseur Roland Oehme mit 87 Jahren gestorben

Regisseur Andreas Dresen (l.) und Roland Oehme geben im Mai 2009 ihre Unterschrift zum Bürgerbegehren für einen freien Uferweg um den Griebnitzsee, rechts Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg. Das Referendum scheitert.

Roland Oehme (hier mit Brille).

Der Defa-Regisseur Roland Oehme ist tot. Der 87‑Jährige sei am Dienstag nach kurzer Krankheit gestorben, teilte die Defa-Stiftung am Mittwoch mit. Oehme habe das Komödiengenre der Defa geprägt wie kein zweiter Regisseur, hieß es in der Mitteilung. Zwischen 1968 und 1991 habe er in den Babelsberger Filmstudios neun Kinofilme geschaffen, die Millionen Menschen in die Kinos der DDR gezogen hätten.

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Zu seinen bekanntesten Filmen zählten das Roadmovie „Wie füttert man einen Esel?“ (1973) mit Manfred Krug in der Hauptrolle und die Satire „Ein irrer Duft von frischem Heu“ (1977) über das Verhältnis zwischen der SED und der Kirche. Daneben habe er auch für das DDR-Fernsehen unter anderem für die populären Serien „Der Sonne Glut“ und „Polizeiruf 110“ gearbeitet. Nach der Wende war Oehme langjähriger Regisseur der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek auf der Insel Rügen.

RND/dpa

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